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Referenzblatt

Referenzblatt: Alpha Centauri

Der vollständige Datensatz von Alpha Centauri

Herbert Egl, Alpha Centauri (1995), Museum Het Valkhof. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Alpha Centauri Referenz-Datenblatt

Künstler
Herbert Egl allpaintingsstore.com/de/artists/herbert-egl_de/
Lebensdaten des Künstlers
1953 –
Gemalt
1995
Originalgröße
150.0 x 250.0cm
Ausgestellt in
Museum Het Valkhof allpaintingsstore.com/de/museums/museum-het-valkhof-nijmegen_de/

Im Kontext

Alpha Centauri — Herbert Egl

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 150 × 250 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1950
  2. 1960
  3. 1970
  4. 1980
  5. 1990

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums, wobei das Geburtsjahr als Jahr 0 zählt.

Gemalt, als der Künstler 42 war. 1 der 2 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

▲ dieses Werk, 1995 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

  • Ice Age, 1993 allpaintingsstore.com/de/art/ice-age-by-herbert-egl/

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: allpaintingsstore.com/de/art/similar/alpha-centauri-by-herbert-egl/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #4d5356

    Katalogisierte Palette

    • #4D5356
    • #262C2E
    • #72777B
    • #A4A9AE

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Balanced Harmony Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Herbert Egl

    Geboren in Stuttgart, Deutschland

    Das Leben und die Ausbildung von Herbert Egl

    Herbert Egl wurde 1953 in Stuttgart, Deutschland, geboren. Sein Weg zur akademischen Kunstausbildung verlief nicht unmittelbar. Zwischen 1970 und 1972 absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann – eine Zeit strukturierter Disziplin, die seinem Eintritt in die kreative Sphäre vorausging. Bis 1973 war er bereits im kommerziellen Sektor tätig und arbeitete in der Bankenwerbung, bevor er sich ganz seiner künstlerischen Entwicklung verschrieb.

    Seine formale Ausbildung begann an der Freien Kunstschule in Stuttgart, wo er von 1973 bis 1975 studierte. Diese prägende Phase ebnete den Weg in noch anspruchsvollere akademische Umfelder. Von 1975 bis 1976 war er Student an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und studierte bei Prof. Markus Lüpertz. Diese kurze, intensive Studienzeit vermittelte ihm das technische Fundament, das für die komplexen visuellen Untersuchungen unerlässlich war, die sein späteres Schaffen definieren sollten.

    Die letzte Phase seiner primären akademischen Ausbildung fand an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart statt. Von 1976 bis 1981 studierte er bei Prof. R. Schoofs. Diese fünfjährige Zeit in Stuttgart festigte seine technischen Fähigkeiten und legte den Grundstein für eine berufliche Laufbahn, die ihn schließlich in die Lehre und in internationale Ausstellungszirkel führen sollte. Seine Entwicklung war geprägt von diesem Weg durch bedeutende deutsche Kunstinstitutionen, wobei er sich von der kommerziellen Anwendung hin zu höchster akademischer Strenge entwickelte.

    Akademische Rollen und professioneller Werdegang

    Egls beruflicher Werdegang ist geprägt von einer beständigen Präsenz innerhalb der deutschen akademischen und institutionellen Strukturen. In seiner frühen Phase vollzog er den Übergang vom Bankwesen in das anspruchsvolle Umfeld der Kunstausbildung, was ihn schließlich zwischen 1981 und 1982 zu einem DAAD-Stipendium nach Izbor in Spanien führte. Diese Zeit des internationalen Studiums ging einer bedeutenden administrativen Aufgabe im Jahr 1982 voraus, als er für ein Jahr die Leitung der Städtischen Galerie in Schwäbisch Hall übernahm. Seine technische Meisterschaft wurde bereits früh durch Wettbewerbe gewürdigt, insbesondere durch den Gewinn des Forums Junger Kunst in Stuttgart sowie der Jürgen-Ponto-Stiftung für deutsche Zeichnung in Frankfurt im Jahr 1983.

    Den Großteil seines professionellen Einflusses entfaltete er durch Lehre und Dozententätigkeit. Er hielt eine langjährige Lehrbeauftragung für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim, eine Position, die er von 1985 bis 1994 innehatte, wobei einige Aufzeichnungen sein Engagement dort bis ins Jahr 1995 ausweisen. Auch andere renommierte Institutionen suchten seine Expertise; so war er 1991 als Dozent für Malerei an der Sommerakademie in Berlin tätig. Diese Phase des akademischen Engagements gipfelte in einer prestigeträchtigen Gastprofessur für Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart in den Jahren 1992-93.

    Künstlerische Technik und visueller Stil

    Die künstlerische Praxis von Herbert Egl lehnt das Vakuum der gegenstandslosen Abstraktion entschieden ab. Sein Werk entfaltet sich durch eine lyrische Abstraktion, die eine ständige, rastlose Verbindung zur physischen Welt aufrechterhält. Er malt nicht bloß Formen; vielmehr stellt er komplexe Beziehungen zwischen der Leinwand und einem gewaltigen Spektrum von Referenzsystemen her, das vom Mikroskopischen bis zum Makroskopischen reicht. Dieser Ansatz verwandelt den Akt des Malens in einen organischen Prozess, in dem das Bild durch eine Abfolge von Verschiebungen und Transformationen hervorgeht. Er begreift die Erschaffung eines Werkes als einen Ereignishorizont – jenen Punkt, an dem die Unterscheidung zwischen der Hand des Künstlers und dem eigentlichen Sujet zu verschwimmen beginnt.

    Die technische Ausführung beinhaltet oft die Integration abstrakter Fotografien oder die Verwendung lichtempfindlicher Leinwände. Diese Methode erlaubt es ihm, die Kluft zwischen der festgehaltenen Realität und der manuellen Abstraktion zu überbrücken. Die daraus resultierenden Texturen und Muster sind in ihrer Skalierung bewusst ambivalent gehalten. Eine einzige Komposition mag die zelluläre Komplexität einer mikroskopischen Fotografie nachahmen, die geschichteten Strata geologischer Formationen oder die weitläufige, aus großer Höhe betrachtete Perspektive urbaner Strukturen. Er nutzt Farbe und Form, um durch diese Verschiebungen zu navigieren, und schafft so Werke, die den Betrachter dazu zwingen, die Ambiguität anzuerkennen, die dem Prozess des Sehens innewohnt.

    Bedeutende Werke und katalogisierte Arbeiten

    Das Schaffen von Egl ist geprägt von einer tiefen Spannung zwischen dem Organischen und dem Strukturierten. Seine katalogisierten Werke aus der Mitte der 1990er Jahre offenbaren ein besonderes Interesse an kosmischen und geologischen Maßstäben. Ice Age, entstanden um 1993, und Alpha Centauri, datiert auf etwa 1995, deuten auf eine intensive Auseinandersetzung mit gewaltigen zeitlichen und räumlichen Verschiebungen hin. Diese Arbeiten, die beide in der Sammlung des Museum Het Valkhof in Nijmegen zu Hause sind, gehen weit über die bloße Abstraktion hinaus und setzen sich mit dem Konzept von Ereignishorizonten auseinander. Sie repräsentieren den Raum nicht nur; sie versuchen, die Transformationen zu kartieren, die sich in ihm vollziehen.

    Der Künstler wählt häufig Titel, die Bewegung oder biologische Präsenz implizieren, wie etwa Wasser und Lebenszeichen. Diese Stücke entfalten ihre Wirkung oft durch die Integration lichtempfindlicher Leinwände oder abstrakter Fotografien, was zu einer Bildsprache führt, die zwischen dem Mikroskopischen und dem Makroskopischen oszilliert. Die visuelle Sprache umfasst Muster, die an Organe, Tentakel oder urbane Strukturen aus extremer Höhe erinnern. Diese Methode erzwingt eine Konfrontation mit der Ambiguität des Sujets, wobei die Grenze zwischen einer biologischen Zelle und einer geologischen Formation bewusst verwischt wird.

    Ice Age (um 1993)

    Alpha Centauri (um 1995)

    Ereignishorizont

    EINBLICK

    Ausstellungshistorie und internationale Präsenz

    Die Reichweite von Herbert Egl erstreckt sich weit über seine Heimatstadt Stuttgart hinaus und hat eine feste Präsenz in bedeutenden institutionellen Kontexten auf mehreren Kontinenten etabliert. In den späten 1980er und 1990er Jahren durchdrangen seine Werke wichtige kulturelle Zentren, wobei sie von der Art Gallery of Ontario in Toronto im Jahr 1989 über das Museo de Arte Rio de Janeiro bis hin zum Museo Nacional in São Paulo im Jahr 1990 reisten. Diese Ära markierte eine entscheidende Erweiterung seiner Sichtbarkeit und bettete seine visuelle Sprache in den Kontext vielfältiger internationaler Sammlungen ein. Bis 1991 hatte seine künstlerische Präsenz bereits das Nationalmuseum in Mexiko-Stadt erreicht, was einen globalen Fußabdruck festigte, der weit über bloßes regionales Interesse hinausging.

    Die frühen 1990er Jahre waren geprägt von einer stetigen Integration von Egls Schaffen in den europäischen Museumsbetrieb. Im Jahr 1992 stellte er in der Cornerhouse Gallery in Manchester sowie in der Moderna Galleria in Ljubljana aus. Besonders beständig gestaltete sich seine Verbindung zum Nijmeegs Museum in Nijmegen, wo er sowohl 1992 als auch 1994 Ausstellungen präsentierte. Diese institutionelle Anerkennung setzte sich bis 1994 mit einer Schau in der National Gallery in Athen fort. Diese Ausstellungen zeugen von einer Karriere, die den Übergang von einer lokal verankerten Praxis hin zu einer anerkannten internationalen Präsenz innerhalb der zeitgenössischen Museumslandschaft erfolgreich gemeistert hat.

    Wo man seine Werke heute sehen kann

    Um der physischen Realität von Herbert Egls Schaffen zu begegnen, muss man sich an institutionelle Sammlungen und die spezifische Geschichte renommierter Galerien wenden. Seine Gemälde sind in der Sammlung des Museum Het Valkhof in Nijmegen zu finden. Diese Präsenz in einem musealen Kontext unterstreicht die Tiefe seiner visuellen Sprache, die weit über die flüchtige Natur kommerzieller Ausstellungen hinausreicht. Sein Werk wurde zudem durch bedeutende Ausstellungen im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart sowie im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf im Jahr 1995 dokumentiert.

    Die Reichweite seiner Sichtbarkeit erstreckt sich über verschiedene europäische Kunstzentren hinweg. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde sein Schaffen in der Galerie Michael Sturm in Stuttgart und der Galerie Marianne Grob in Berlin präsentiert. Die Resonanz auf sein Werk setzte sich 2001 in der Galerie Storrer in Zürich fort. In jüngerer Zeit fand seine künstlerische Präsenz in der Galerie Friese in München im Jahr 2006 Beachtung. Diese Orte markieren die spezifischen Stationen, an denen sein ganz besonderer Ansatz der Abstraktion und des organischen Prozesses der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

    Museum

    Museum Het Valkhof

    Ausgestellt in Nijmegen, Niederlande

    Die Geschichte und Ursprünge des Museum Het Valkhof

    Das Museum Het Valkhof ist ein Ort, an dem Archäologie und Kunst in Nijmegen, Niederlande, auf faszinierende Weise aufeinandertreffen. Die Institution wurde 1999 durch die Fusion zweier eigenständiger Welten ins Leben gerufen: dem G. M. Kam Museum für Archäologie und der Commanderie van St. Jan, die sich der klassischen und modernen Kunst widmete. Dieser Zusammenschluss vereinte spezialisierte Sammlungen zu einer einzigen, kraftvollen Institution, die sich sowohl der Bewahrung historischer Artefakte als auch dem Ausdruck künstlerischer Visionen verschrieben hat.

    Das Museum ruht auf einem Boden von außergewöhnlicher historischer Kontinuität. Am Rande des Valkhof-Parks gelegen, markiert dieser Ort eine Schichtung der Zeit: Einst beherbergte er ein römisches Armeelager und eine von Karl dem Großen errichtete Zitadelle. Die Fundamente des Museums liegen auf der ehemaligen Nordgrenze des Römischen Reiches – eine geografische Lage, die die Entwicklung dieser Region über Jahrtausende hinweg maßgeblich geprägt hat. Die physische Präsenz des Museums spiegelt diese vielschichtige Geschichte wider und schlägt eine Brücke zwischen antiken Siedlungen und der modernen kulturellen Bewahrung.

    Das heutige Museumsgebäude, entworfen von dem niederländischen Architekten Ben van Berkel, fügt sich harmonisch in die Landschaft des Kelfkensbos ein. Inmitten dieser Natur bewahrt das Museum seine Schätze, die von lokalen römischen archäologischen Funden bis hin zur modernen Kunst reichen. So bleibt die Institution ein zentraler Ankerpunkt für die Erforschung der Schnittstellen zwischen menschlicher Geschichte und künstlerischer Entfaltung im Raum Nijmegen.

    Eine vielfältige Sammlung aus Kunst und Geschichte

    In den Schatzkammern des Museums befinden sich mehr als 40.000 Objekte, die eine faszinierende Zeitspanne von der Urgeschichte der Region bis in die Gegenwart aufspannen. Ein bedeutender Teil dieser Bestände widmet sich der modernen Kunst. Diese Werke treten in einen tiefgründigen Dialog mit einer umfangreichen und bedeutsamen Sammlung lokaler römischer archäologischer Funde. Jedes dieser Artefakte ist ein physisches Zeugnis der Geschichte einer Region, die einst die nördliche Grenze des Römischen Reiches markierte.

    Die archäologischen Überreste aus der römischen Ära bilden das Herzstück der Identität des Museums. Zu den kostbarsten Funden zählt etwa die römische „Loden Lady“ (Bleifrau). Flankiert wird diese historische Tiefe von verschiedenen Kunstwerken, die die sich stetig wandelnde Landschaft von Nijmegen widerspiegeln. Zu den Schätzen des Museums gehören unter anderem:

    Porträt von Sara Crucius, 1675

    Structural II, 1924

    Grey (Bark), 1973

    Porträt von Michael van Everdingen Jr., 1936

    Die kuratorische Anordnung dieser Objekte ermöglicht einen unmittelbaren Vergleich zwischen antiker materieller Kultur und modernem künstlerischem Ausdruck. Die Präsenz der römischen Artefakte schafft ein Fundament, um die jahrtausendealte Bedeutung dieses Ortes zu begreifen. Es ist genau diese Kontinuität zwischen dem Archäologischen und dem Zeitgenössischen, die das weite Spektrum des Museums definiert.

    Ausstellungen und aktuelle Programme

    Das Museum befindet sich derzeit in einer Phase des tiefgreifenden Wandels. Aufgrund eines umfassenden Renovierungs- und Nachhaltigkeitsprojekts ist das Hauptgebäude im Kelfkensbos seit dem 1. Oktober 2022 für die Öffentlichkeit geschlossen. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis zum Sommer 2026 andauern. Während dieser Übergangszeit bewahrt das Museum seine kulturelle Präsenz durch einen temporären Ausstellungsraum am Keizer Karelplein, der am 1. März 2023 seine Pforten öffnete.

    Die künstlerische und inhaltliche Gestaltung während dieser Transformationsphase konzentriert sich auf historische Schnittpunkte und gesellschaftliche Reflexion. Die Ausstellung Bittere Oogst setzt sich intensiv mit der gemeinsamen Geschichte der Sklaverei zwischen Suriname und den Niederlanden auseinander. In engem Zusammenhang damit bietet das Kunstprojekt Draden van ons Nederlandse slavernijverleden eine spezifische Perspektive auf diese historischen Verflechtungen. Weitere aktuelle Installationen sind Offeren aan de goden in Herwen-Hemeling sowie der Radboud Erfgoed-ladekast. Zudem widmet sich das Museum mit dem partizipativen Kunstprojekt Ernst en Luim der aktiven Einbindung des Publikums.

    Bittere Oogst

    Offeren aan de goden in Herwen-Hemeling

    Radboud Erfgoed-ladekast

    Ernst en Luim

    Draden van ons Nederlandse slavernijverleden

    Die menschliche Erfahrung an der Grenze

    Die Ausstellung The human on the border beleuchtet Jahrtausende der Geschichte durch das Prisma von Trennung und Verbundenheit. In acht Kapiteln entfaltet sich eine Erzählung darüber, wie Grenzen entstehen, sich verschieben und schließlich überwunden werden. Dabei beschränken sich diese Barrieren nicht nur auf die physischen Linien zwischen Nationen oder die Bewegungen von Heeren; die Erzählung weitet sich aus auf die sozialen und gesellschaftlichen Trennlinien, die menschliche Gruppen definieren. Es ist eine Untersuchung der Reibungspunkte zwischen verschiedenen Welten, Ideen und Lebensentwürfen.

    Als Ergänzung zu dieser historischen Perspektive lädt die Ausstellung Van binnenuit dazu ein, die innere Landschaft der menschlichen Emotionen zu erkunden. Diese Installation präsentiert Werke von fünf zeitgenössischen Künstlern: Narges Mohammadi, Kader Attia, Mette Sterre, Nick Verstand und FreelingWaters. Ihre künstlerischen Beiträge nutzen den Raum, um die fundamentalen Emotionen zu untersuchen, die im Inneren des Individuums existieren.

    Der Standort des Museums an der einstigen Nordgrenze des Römischen Reiches liefert den physischen Kontext für diese tiefgreifenden Fragen. Indem die Sammlung den römischen Limes betrachtet, schlägt sie eine Brücke von antiken geopolitischen Verschiebungen hin zu modernen sozialen Strukturen. Dieser Ansatz versucht aufzuzeigen, wie historische Grenzziehungen bis heute unsere zeitgenössische Identität beeinflussen.

    Besuch des Museums und seine Einrichtungen

    Das Museum Het Valkhof zieht jährlich zwischen 75.000 und 100.000 Besucher in seinen Bann. Aktuell befindet sich die Institution in einer Phase des tiefgreifenden Wandels. Während das Hauptgebäude im Kelfkensbos bis zum Sommer 2026 aufgrund umfassender Renovierungsarbeiten geschlossen bleibt, bewahrt das Museum seine lebendige Präsenz durch einen temporären Standort. Dieser Zwischenstopp ist in einem ehemaligen Bankgebäude im Herzen von Nijmegen untergebracht und lädt dazu ein, die kulturelle Kontinuität auch während dieser Übergangszeit zu erleben.

    Das Erdgeschoss des Museums bietet den Besuchern der Sammlungen eine Reihe von essenziellen Annehmlichkeiten. Ein farbenfroher Shop auf dieser Ebene lädt zum Verweilen ein, und das helle Café mit seiner einladenden Terrasse bietet die perfekte Gelegenheit, die Eindrücke bei einem Getränk im Freien Revue passieren zu lassen. Diese Einrichtungen sind darauf ausgelegt, den stetigen Besucherstrom, der durch die vielfältigen Programme und Ausstellungen des Museums entsteht, harmonisch aufzunehmen.

    Studienführer zu Herbert Egl: Weiterführende Literatur

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Alpha Centauri

    allpaintingsstore.com/de/art/download/alpha-centauri-by-herbert-egl/

    Quellenangabe zu Alpha Centauri

    MLA
    Egl, Herbert. Alpha Centauri. 1995, Museum Het Valkhof. https://allpaintingsstore.com/de/art/alpha-centauri-by-herbert-egl/
    APA
    Egl, Herbert (1995). Alpha Centauri [Painting]. Museum Het Valkhof. https://allpaintingsstore.com/de/art/alpha-centauri-by-herbert-egl/
    Chicago
    Herbert Egl. Alpha Centauri. 1995. Museum Het Valkhof. https://allpaintingsstore.com/de/art/alpha-centauri-by-herbert-egl/
    Harvard
    Egl, Herbert (1995) Alpha Centauri. Museum Het Valkhof. Available at: https://allpaintingsstore.com/de/art/alpha-centauri-by-herbert-egl/

    Für Kunststudierende und Forschende

    Alpha Centauri — Herbert Egl

    Arbeitsblatt zu Alpha Centauri: druckbare Fragen für Kunststudierende und Forschende

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Ice Age (1993), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Herbert Egl war etwa 42 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Welches Format hat "Alpha Centauri"?

    "Alpha Centauri" von Herbert Egl ist eine Komposition im Panoramic-Format. Die Proportionen sollten vor der Wahl der Druckgröße überprüft werden.

    Wie intensiv sind die Farben von "Alpha Centauri" von Herbert Egl?

    Die Farben in "Alpha Centauri" von Herbert Egl besitzen eine Monochromatic Intensität.

    Weist "Alpha Centauri" starke Hell-Dunkel-Kontraste auf?

    Der Hell-Dunkel-Kontrast von „Alpha Centauri“ wird mit Gentle angegeben. Der Kontrast beschreibt, wie stark sich helle und dunkle Bereiche voneinander unterscheiden.

    Wie kann ich eine Vorschau einer Reproduktion von "Alpha Centauri" von Herbert Egl aufrufen?

    Auf der Vorschau im Raum-Seite von „Alpha Centauri“ können Sie das Kunstwerk vor der Bestellung in einer Vorschau betrachten.

    Welche Leuchtkraft weist "Alpha Centauri" von Herbert Egl auf?

    "Alpha Centauri" von Herbert Egl weist eine Luminanz von Soft Shadow auf. Die Luminanz beschreibt, wie viel Licht die Farben scheinbar reflektieren.

    Alle Fragen und Antworten zu Alpha Centauri