Giulio Bonasone
Giulio Bonasone (oder Giulio De Antonio Buonasone, auch bekannt als Julio Bonoso) war ein italienischer Maler und Graveur, der in Bologna geboren wurde. Es ist möglich, dass er die Malerei unter Lorenzo Sabbatini studierte; so schuf er etwa ein Werk über das Fegefeuer für die Kirche San Stefano, doch leider sind all seine Gemälde verloren gegangen. Weitaus größer ist sein Ruhm als Graveur, und man geht davon aus, dass er bei Marcantonio Raimondi ausgebildet wurde. Mit großem Erfolg wirkte er vor allem in Mantua, Rom und Venedig, wo er sowohl Radierungen als auch Kupferstiche nach den Vorbilde…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Giulio Bonasone, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.