Wu Shantao
Ein Leben an der Schnittstelle von Kunst und Mathematik: Die Welt des Wu Shantao Wu Shantao, geboren 1624 in Changsha, Provinz Hunan, China, nimmt eine einzigartige Stellung in den Annalen der chinesischen Kunstgeschichte ein. Er war nicht bloß ein Maler; er war ein Gelehrter-Beamter, der künstlerischen Ausdruck nahtlos mit einem Pioniergeist in der Mathematik verband – eine seltene Konfluenz, die sowohl sein Leben als auch sein Vermächtnis prägte. Während sich viele Künstler der Ming-Dynastie ausschließlich der Perfektionierung traditioneller Techniken widmeten, bewies Wu Shantao neben sein…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Wu Shantao, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.