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Atelier · Seit 2015 · Paris, Frankreich
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Cordelia von den Steinen

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Works on APS: 1
  • Nationality: Schweiz
  • Top-ranked work: Scultura
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  • Copyright status: Under copyright
  • Museums on APS:
    • APE Parma Museo
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  • Top 3 works: Scultura
  • Born: 1941, Basel, Schweiz

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Cordelia von den Steinen geboren?
Frage 2:
Welche Akademie besuchte Cordelia von den Steinen?
Frage 3:
Welcher Künstler betreute Cordelia von den Steinen?
Frage 4:
In welcher künstlerischen Tätigkeit arbeitete Cordelia von den Steinen mit Pietro Cascella zusammen?
Frage 5:
Was ist Cordelia von den Steinen bekannt dafür zu schaffen?

Cordelia von den Steinen: Sculptor of Memory and Place

Cordelia von den Steinen, geboren Basel im Jahr 1941, ist eine herausragende Persönlichkeit der Schweizer Bildhauerei und wird für ihre einzigartige Verschmelzung von Tradition und zeitgemäßer Erforschung gefeiert. Ihr künstlerischer Weg begann mit umfassenden Studien an der Brera Akademie in Mailand und wurde durch ein angesehenes Stipendium vom Kunstmuseum Basel und dem Schweizerischen Bundeskunftspreis unterstützt – Chancen, die sie direkt ins Zentrum des europäischen Kunstdiskurses katapultierten. Diese prägende Periode vermittelte ihr eine tiefe Wertschätzung für klassische Techniken sowie eine neugierige Beschäftigung mit modernen Konzepten. Ihre Umsiedlung nach Versilia festigte ihre Verbindung zum italienischen künstlerischen Umfeld und förderte Kooperationen und Projekte, die sich an diesem reichhaltigen kulturellen Erbe orientierten. Anschließend etablierte sie sich in Paris und tauchte ein in das lebendige intellektuelle Milieu der Stadt und vertiefte ihre künstlerische Experimentation. Über ihr gesamtes Leben hinweg verfolgte von den Steinen kontinuierlich Exzellenz und erhielt Anerkennung für ihre Bildhauerarbeiten und trug maßgeblich zur Gestaltung öffentlicher Kunstprojekte sowohl in Italien als auch in der Schweiz bei. Ihre Mitgliedschaft in renommierten Institutionen wie Accademia di San Luca und Künstlerbund Deutschland unterstreicht ihr Engagement für künstlerlichen Dialog und wissenschaftliche Genauigkeit. Ihr Œuvre zeichnet sich durch eine tiefgreifende Sensibilität für Material und Form – insbesondere Stein – aus, den sie mit präzisem Können manipuliert, um Erzählungen von Erinnerung und Ort auszudrücken. Inspiriert von Figuren wie Marino Marini, dessen bildhauerische Meisterschaft humanistische Ideale verkörperte, entwickelte sie einen stilistischen Ansatz, der monumentale Größe mit subtilem Detailgrad ausbalanciert. Ihre Skulpturen beschäftigen sich häufig mit historischen Themen, Identität und der Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt – Gegenstände, die durch eindrucksvolle Bilder und außergewöhnliche Handwerkskunst erforscht werden. Ein besonderes Highlight war ihre Beteiligung an der Erschaffung von „Fuga dal Museo“, einem innovativen Museumsprojekt in Pescara, Italien. Dieses Projekt stellte die konventionelle Galerieerfahrung in Frage und verteilte Kunstwerke über den gesamten Stadtraum auf, wodurch eine aktive Auseinandersetzung mit Kunst außerhalb der Mauern eines Instituts gefördert wurde. Darüber hinaus entstand durch ihre Zusammenarbeit mit Pietro Cascella ein einzigartiges künstlerisches Verhältnis, das sich der Erforschung bildhauerischer Ausdrucksweise und der Erinnerung an bedeutende historische Ereignisse widmete – insbesondere dem Auschwitz-Gedenkstätte. Ihr künstlerisches Vermächtnis geht weit über individuelle Projekte hinaus; von den Steinen’ Beiträge haben die breitere Kontextualisierung der Schweizer Bildhauerei bereichert und ihre Position als angesehener Stimme innerhalb der internationalen Kunstgemeinschaft gefestigt. Ihre anhaltende Faszination für Stein – ein Material, das sie „ein Dialog zwischen Erde und Geist“ nennt – spiegelt eine zentrale Überzeugung wider: Die künstlerische Praxis besitzt die Fähigkeit, menschliche Erfahrung zu beleuchten und sich komplexen ethischen Fragen zu stellen.