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Atelier · Seit 2015 · Paris, Frankreich
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Giovanni Battista Piranesi

1720 - 1778

Kurzbiografie

  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Room fit: wohnbereich
  • Vibe: dramatisch
  • Creative periods: mature period
  • Color intensity: ausgewogen
  • Typical colors: neutrale töne
  • Nationality: Italien
  • Movements: neo-classicism
  • Born: 1720, Mogliano Veneto, Italien
  • Mediums:
    • acryl auf leinwand
    • radierung
  • Also known as:
    • Piranesi
    • Giambattista Piranesi
  • Mehr Details anzeigen
  • Lifespan: 58 years
  • Copyright status: Public domain
  • Died: 1778
  • Gift suitability:
    • sonstige/keine
    • other-none
  • Top-ranked work: Idealisierte Rekonstruktion des Circus Maximus
  • Best occasions:
    • akzentuierung
    • statement-piece
  • Museums on APS:
    • Kunstmuseum Riga Börse
    • Kunstmuseum Riga Börse
    • Kunstmuseum Riga Börse
    • Kunstmuseum Riga Börse
    • Kunstmuseum Riga Börse
  • Works on APS: 687
  • Top 3 works:
    • Idealisierte Rekonstruktion des Circus Maximus
    • The Tomb of the Istacidi, Pompeii
    • Ruins of a Gallery of Statues in Hadrian`s Villa at Tivoli
  • Emotional tone:
    • geheimnisvoll
    • reflektierend

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Giovanni Battista Piranesi geboren?
Frage 2:
Unter wem absolvierte Piranesi eine Ausbildung im Bereich der Architektur und des Radierens?
Frage 3:
Welche Art von Kunstwerken ist Piranesi besonders bekannt für?

Frühes Leben und Ausbildung

Giovanni Battista Piranesi, ein renommierter italienischer Künstler, wurde am 4. Oktober 1720 in Mogliano Veneto, nahe Treviso (damals Teil der Republik Venedig), geboren. Sein Vater war Steinmetz, was wahrscheinlich Piranesis Interesse an Architektur und Kunst beeinflusste. Er lernte durch seinen Bruder Andrea Latein und die antike Zivilisation kennen und wurde später von seinem Onkel, dem führenden Architekten Matteo Lucchesi, in die Lehre aufgenommen.

Künstlerische Karriere

Piranesis künstlerische Karriere begann in Rom, wo er als Zeichner für Marco Foscarini, den venezianischen Botschafter bei Papst Benedikt XIV., arbeitete. Er studierte unter Giuseppe Vasi, der ihm die Kunst des Radierens und Grabierens beibrachte. Piranesis Talent reichte über das Gravieren hinaus, so dass Vasi bemerkte: „Du bist zu sehr Maler, mein Freund, um ein Graveur zu sein.“ Piranesi arbeitete mit Schülern der französischen Akademie in Rom zusammen und produzierte eine Reihe von Veduten (Ansichten) der Stadt. Seine erste Arbeit, Prima parte di architettura e prospettive (1743), wurde gefolgt von Varie vedute di Roma antica e moderna (1745).

Hauptwerke und Entwicklung

Piranesis Werk lässt sich in verschiedene Phasen einteilen. Zunächst schuf er detaillierte Veduten Roms, die sowohl architektonische Präzision als auch eine romantische Verklärung der Stadt zeigten. Später wandte er sich den Carceri d'invenzione (Phantasiertempiäre) zu – eine Serie von Radierungen, die düstere, labyrinthische Gefängnisse darstellen und ein Gefühl von Isolation und existentieller Angst vermitteln. Diese Werke markieren einen Wendepunkt in seiner Karriere und zeigten eine zunehmende Hinwendung zum Fantastischen und Subjektiven. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen:
  • Die Drawbridge, Platte VII aus der Serie Carceri d'invenzione
  • Carceri-Serie, Platte XIV
  • Plan des antiken Roms – eine monumentale Darstellung der Stadt im römischen Reich.
  • Großer Plan des römischen Campo Marzio (Marsfeld) in Rom – ein detailliertes topografisches Kartenwerk.

Einflüsse, Bedeutung und Vermächtnis

Piranesi wurde von den antiken römischen Ruinen inspiriert, die er in Rom dokumentierte und interpretierte. Er war auch von der Grand Tour beeinflusst, einer Bildungsreise, die junge Adlige im 18. Jahrhundert durch Europa unternahmen, insbesondere nach Italien. Seine Werke trugen zur romantischen Wahrnehmung des antiken Roms bei und inspirierten Künstler wie Giovanni Lanfranco und Charles-Louis Clérisseau. Piranesis detaillierte Darstellungen von Architektur und seine Fähigkeit, eine Atmosphäre der Erhabenheit und Melancholie zu erzeugen, machten ihn zu einer Schlüsselfigur des Neoklassizismus und beeinflussten die Entwicklung der Landschaftsarchitektur und des Gartenbaus. Sein Werk befindet sich in verschiedenen Museen und Sammlungen, darunter die Pinacoteca di Vicenza und das Oratorio del Gonfalone in Rom. Piranesi starb 1778 und hinterließ ein Vermächtnis als einer der bedeutendsten Künstler des 18. Jahrhunderts. Seine Radierungen werden bis heute für ihre technische Brillanz, ihre atmosphärische Tiefe und ihre Fähigkeit bewundert, die Vorstellungskraft anzuregen.