Kurze Antwort
Das bedeutendste Werk unter den Gemälden von John Lessore ist Moguls and Starlets, Yellow Tent I (1993), dessen Original im Government Art Collection in London ausgestellt ist. Auf dem zweiten und dritten Platz: Helen Lessore (1907–1994) und The Letter, Evening (1990). Unser Katalog umfasst 13 Werke von John Lessore. Die 13 hier aufgeführten Werke sind nach ihrer Bekanntheit sortiert und enthalten das Jahr sowie das Museum des jeweiligen Originals.
Die Top 10: Die berühmtesten Gemälde von John Lessore
Plätze 11 bis 13: weitere Gemälde von John Lessore
Museen mit Originalen von John Lessore
Die 4 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von John Lessore | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| Kendal | 3 | La plaine, St Pierre, Laure Minervois, Leon Kossoff (b.1926) | |
| London | 1 | Moguls and Starlets, Yellow Tent I | |
| London | 1 | The Letter, Evening | |
| York | 1 | Woman Writing at a Desk |
Die besten Gemälde von John Lessore aus jedem Jahr
Von 1990 bis 2004, 15 Jahre datierter Gemälde von John Lessore, sortiert nach Jahren.
Werke nach Jahr
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Architects of the Gallery Masterplan (Edward David Brynmor Jones Jeremy Dixon Charles Robert Saumarez Smith)
Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete
Weitere Gemälde aus 2004
Gemälde von John Lessore: FAQ
Was ist das bekannteste Werk von John Lessore?Antwort anzeigen
Moguls and Starlets, Yellow Tent I (1993), Government Art Collection, London, belegt den ersten Platz, gefolgt von Helen Lessore (1907–1994) und The Letter, Evening (1990).
In welchem Alter wurde Moguls and Starlets, Yellow Tent I von John Lessore gemalt?Antwort anzeigen
John Lessore war 54 Jahre alt: Moguls and Starlets, Yellow Tent I datiert auf 1993, und John Lessore wurde in 1939 geboren.
Was sind die zehn berühmtesten Gemälde von John Lessore?Antwort anzeigen
Moguls and Starlets, Yellow Tent I, Helen Lessore (1907–1994), The Letter, Evening, Architects of the Gallery Masterplan (Edward David Brynmor Jones Jeremy Dixon Charles Robert Saumarez Smith), Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete, Maggie McEleny, Paralympic Swimmer and Gold Medal Winner, Caroline Innes (b.1974), Paralympic Athlete, Six British Paralympic Athletes (Maggie McEleny, seated Caroline Innes Simon Jackson Chris Holmes Noel Thatcher Tanni Grey Thompson, seated), La plaine, St Pierre und Laure Minervois. Jahr und Museum sind in der obigen Rangliste aufgeführt.
Wie viele Gemälde von John Lessore sind aufgeführt?Antwort anzeigen
13 Werke von John Lessore sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1990 bis 2004.
In welchen Museen befinden sich die berühmtesten Originalwerke von John Lessore?Antwort anzeigen
Vorwiegend in Abbot Hall Art Gallery (Kendal), Government Art Collection (London) und Guildhall Art Galerie (London). Die vollständige Liste finden Sie in der obenstehenden Museumstabelle.
Wann sind die besten Gemälde von John Lessore entstanden?Antwort anzeigen
In 2004: 4 der 13 hier aufgeführten Gemälde stammen aus dieser Zeit, einschließlich Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete.
Was sind die ältesten und die neuesten berühmten Gemälde von John Lessore?Antwort anzeigen
Früheste auf dieser Seite: The Letter, Evening (1990). Neueste: Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete (2004).
Welche berühmten Gemälde von John Lessore befinden sich im Abbot Hall Art Gallery?Antwort anzeigen
Das Abbot Hall Art Gallery, Kendal beherbergt 3 der hier aufgeführten Gemälde, darunter La plaine, St Pierre, Laure Minervois und Leon Kossoff (b.1926).
John Lessore: der Künstler hinter den Gemälden
Frühe Jahre, Familie und Ausbildung
John Lessore wurde 1939 in London geboren, in einem Haus, in dem die Kunst eine ständige Begleiterin war. Er wuchs als Sohn der Malerin Helen Lessore und des Kunsthändlers Frederick Lessore auf. Die familiären Verbindungen zu diesem Medium waren tief verwurzelt; er war zudem der Neffe des Künstlers Walter Sickert. Inmitten dieser prägenden Persönlichkeiten lernte er, die Welt durch das Prisma von Formen und Kompositionen zu betrachten. Die Wände seines Elternhauses waren mit Werken von Sickert und verschiedenen französischen Malern geschmückt, was ihm bereits in jungen Jahren half, die zugrunde liegende Struktur eines vollendeten Gemäldes zu verstehen.
Seine formale Ausbildung begann an der Chelsea School of Art. Später wechselte er an die Slade School of Fine Art, wo er von 1957 bis 1961 studierte. Während seiner Zeit an der Slade war er ein Schüler von Sir Thomas Monnington, einem Lehrer, den er aufgrund seines außergewöhnlichen Geschicks als Zeichner zutiefst schätzte. Im Jahr 1961 führten ihn seine Studien über die Grenzen Londons hinaus, als er ein Reisestipendium nach Italien gewann. Diese Zeit ermöglichte es ihm, das Spiel von Licht und Form in völlig neuen Kontexten zu beobachten, bevor er schließlich in seine professionelle künstlerische Praxis zurückkehrte.
Technik und künstlerischer Stil
Der Schöpfungsprozess von John Lessore gleicht einer langsamen Akkumulation. Es ist selten zu beobachten, wie er vor einem lebenden Modell sitzt, um ein Porträt in einer einzigen Sitzung festzuhalten. Stattdessen vertraut er auf Skizzen und die Beständigkeit der Erinnerung, wodurch er eine Komposition über einen langen Zeitraum hinweg Schicht für Schicht aufbaut. Diese Methode erlaubt es ihm, über eine bloße visuelle Dokumentation hinauszugehen; er nutzt die Zeitspanne zwischen der Beobachtung und der Ausführung, um die Struktur eines Werkes zu verfeinern. Sein Schaffen ist eine Symbiose aus akribischer Beobachtungsgabe und expressivem Pinselstrich, bei dem die Präzision des Details auf die Freiheit eines fließenden Strichs trifft.
Die Oberfläche seiner Leinwände besitzt eine spürbare physische Schwere. Er nutzt einen charakteristischen Impasto-Stil, bei dem die Farbe in dicken, reliefartigen Schichten aufgetragen wird. Diese Farbkanten dienen nicht nur der Definition einer Form; sie verleihen dem Porträt eine eigentümliche Präsenz und Körperlichkeit. Durch diesen Schichtaufbau gelingt es ihm, subtile Nuancen in Ton und Licht einzufangen, die bei einem flacheren Farbauftrag verloren gehen könnten. Die Farbe selbst wird so zu einem integralen Bestandteil des Charakters des Motivs und verleiht der Wahrnehmung eines Gesichts oder einer Landschaft eine tiefgreifende, taktile Dimension.
Künstlerischer Fokus und Kollaborationen
Sein künstlerischer Schwerpunkt verlagerte sich zunehmend auf die Gesichter von Menschen mit Behinderungen. Er begann, eng mit Paralympioniken zusammenzuarbeiten, und widmete viel Zeit der Dokumentation ihrer Mimik. Dabei fing er sie oft in Momenten stiller Reflexion oder intensiver Konzentration ein. Diese Porträts streben danach, den Menschen hinter dem Athleten zu erfassen, indem sie die tiefe Resilienz in ihren Gesichtszügen beleuchten. Seine Arbeit auf diesem Gebiet hat zu zahlreichen Aufträgen und Auszeichnungen von Organisationen geführt, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen.
Ein bedeutender Teil seines bekanntesten Schaffens ist eng mit seiner Frau Helen Lessore, einer Paralympionistin, verbunden. Durch sie und andere Persönlichkeiten erkundet er die Schnittstelle zwischen körperlicher Entschlossenheit und menschlichem Charakter. Zudem pflegte er einen künstlerischen Dialog durch Porträts anderer Schöpfer, wie etwa seine Darstellung von Leon Kossoff. Diese Kollaborationen zeugen von einem gemeinsamen Interesse an der tiefgreifenden Bedeutung der menschlichen Präsenz.
Hauptwerke und bedeutende Stücke
Sein Pinselstrich verweilt oft in den stillen Momenten einer Szene. In The Letter, Evening, gemalt um 1990, liegt eine tiefe Ruhe in der Komposition. Ähnlich fängt Moguls and Starlets, Yellow Tent I aus dem Jahr 1993 eine ganz spezifische, in sich gekehrte Atmosphäre ein. Diese Werke offenbaren eine Vorliebe für die Art und Weise, wie Licht und Schatten ein Motiv zu einer ganz bestimmten Tageszeit sanft umhüllen.
Ein Großteil seines jüngeren Schaffens widmet sich den Gesichtern jener Menschen, die im Spitzensport Höchstleistungen erbringen. Im Jahr 2004 schuf er Six British Paralympic Athletes, ein Werk, das verschiedene Persönlichkeiten vereint, darunter Maggie McEleny, Caroline Innes, Simon Jackson, Chris Holmes, Noel Thatcher und Tanni Grey Thompson. Sein Porträt von Maggie McEleny, Paralympic Swimmer and Gold Medal Winner, ebenfalls aus dem Jahr 2004, blickt intensiv auf den Menschen hinter der sportlichen Errungenschaft. Diese Gemälde wenden sich nicht von der Realität des Subjekts ab, sondern konzentrieren sich stattdessen auf die tiefe Konzentration und die physische Präsenz des Athleten.
Sein künstlerisches Spektrum reicht jedoch auch über die Architektur der Vergangenheit und die Menschen, die sie bewohnen, hinaus. St James' Church, Peckham, London ist ein viktorianisches Gemälde, das die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes einfängt. Es offenbart eine andere Facette seines Sehens, indem es den Blick vom menschlichen Antlitz hin zur Schwere und Stille eines Gebäudes lenkt.
- The Letter, Evening (um 1990)
- Moguls and Starlets, Yellow Tent I (um 1993)
- Six British Paralympic Athletes (2004)
- Maggie McEleny, Paralympic Swimmer and Gold Medal Winner (2004)
Wo man seine Werke heute sehen kann
Seine Gemälde sind in verschiedenen öffentlichen Sammlungen in ganz Großbritannien untergebracht. In Kendal beherbergt die Abbot Hall Art Gallery drei seiner Arbeiten. Die Government Art Collection in London bewahrt ein Werk auf, während die Guildhall Art Gallery in London ein weiteres in ihrem Bestand hat. Diese Orte bieten die wunderbare Gelegenheit, seinen meisterhaften Umgang mit Licht und Form hautnah zu erleben.
Weitere Stücke haben ihren Platz in akademischen und nationalen Institutionen gefunden. So besitzt The University of York ein Werk von ihm, und auch die Tate führt das Werk mit dem Titel Allegorical Box in ihrer Sammlung. Diese vielfältigen Bestände ermöglichen es, seine künstlerische Präsenz in ganz unterschiedlichen Räumen zu spüren – von den stillen Hallen der Universität bis hin zu den weitläufigen öffentlichen Galerien.





