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Nicolas Carone

1917 - 2010

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Born: 1917, New York, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Top-ranked work: Arcana
  • Lifespan: 93 years
  • Copyright status: Under copyright
  • Mehr Details anzeigen
  • Top 3 works:
    • Arcana
    • Untitled (Head)
  • Works on APS: 2
  • Died: 2010
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie wurde Nicolas Carone geboren?
Frage 2:
Wo studierte Nicolas Carone?
Frage 3:
Mit welchem berühmten Künstler hatte Nicolas Carone eine enge Freundschaft?
Frage 4:
Wer führte ein Interview mit Nicolas Carone für seine Biografie?
Frage 5:
Welche künstlerische Bewegung wird Nicolas Carone hauptsächlich zugeschrieben?

Nicolas Carone: Pionier der Farbe und Form im abstrakten Expressionismus

Nicolas Carone (1917-2010) gilt als eine bedeutende Figur innerhalb der ersten Welle abstrakter Expressionisten, die ihren Ursprung in New York City hatten und damit seinen Platz unter Luminaren wie Jackson Pollock, Willem de Kooning, Franz Kline und Conrad Marca-Relli einräumte. Seine künstlerischen Durchbrüche während der 1950er Jahre erzielten internationale Anerkennung, insbesondere in London und Paris, wodurch er als Eckpfeiler der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert wurde. Geboren in New York City am 4. Juni 1917, stammt Carone aus italienisch-amerikanischen Elternhaus und zog nach Hoboken, New Jersey um, wo er seine frühe Ausbildung verbrachte. Er begann sein künstlerisches Studium im Alter von elf Jahren an der Leonardo da Vinci Schule, die sich innerhalb der St. Mark’s Church in Manhattan’s East Tenth Street befindet. Seine akademische Laufbahn umfasste Unterricht bei Hans Hofmann und kulminierte mit einem Diplom von der Akademie Nationale de Diseño. Ein entscheidender Moment kam 1941, als er den Rompreis erhielt, wodurch ihm unverzichtliche Möglichkeiten geboten wurden, sich intensiv mit italienischen künstlerischen Traditionen auseinanderzusetzen – insbesondere durch persönliche Begegnungen mit einflussreichen Künstlern wie Giorgio Morandi. Nach seiner Rückkehr nach Amerika setzte Carone seine kreative Tätigkeit fort und präsentierte sein Werk auf der Ninth Street Art Exhibition 1951 gemeinsam mit anderen Expressionisten und sicherten sich eine Vertretung bei der Stable Gallery. Sein künstlerischer Ansatz wurde stark von Surrealismus beeinflusst und kanalisiert poetische Sensibilität sowie Konzepte aus Carl Jungs psychologischen Theorien. Besonders eng verbunden war er mit Jackson Pollock, einem der gefeiertesten abstrakten Expressionisten seiner Zeit. Eine Biografie über ihn führte Steven Naifeh und Gregory White Smith für sein Werk „Jackson Pollock: Eine amerikanische Saga“ durch und beleuchtete damit Carones künstlerische Reise nochmals. Carone’s Œuvre befindet sich in bedeutenden Museen, darunter das Whitney Museum of American Art, das Metropolitan Museum of Art, das Hirshhorn Museum und Sculpture Garden, das Baltimore Museum of Art und das Mobile Museum of Art. Neuere Ausstellungen haben sein bleibendes Erbe als Meister der Farbe und Form bestätigt und ihn damit zu einer wichtigen Stimme innerhalb des abstrakten Expressionismus gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – gekennzeichnet durch geschichtete Farben und strukturierte Oberflächen – zeigt eine tiefgreifende Beschäftigung mit dem Ausdruckspotenzial von Pigment selbst. Eine Untersuchung seiner künstlerischen Entwicklung offenbart eine Entwicklung von frühen figurativen Arbeiten hin zu zunehmend abstrakten Erkundungen, die sich mit allgemeinen Trends innerhalb des Expressionismus decken.
  • Wichtige Museen, die Carones Werke besitzen: Das Whitney Museum of American Art, Das Metropolitan Museum of Art, Das Hirshhorn Museum und Sculpture Garden, Das Baltimore Museum of Art, Das Mobile Museum of Art
  • Einflüsse: Surrealismus, Carl Jungs Psychologie
  • Kooperationen: Enge Freundschaft mit Jackson Pollock
Sein nachhaltiger Beitrag zur Kunstgeschichte liegt in seiner Pionierrolle bei der Gestaltung des ästhetischen Landschafts Amerikas nach dem Zweiten Weltkrieg und damit in seinem festen Platz innerhalb der Geschichte des abstrakten Expressionismus.