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On Fire

  • Entstehungsdatum1949
  • Abmessungen35.0 x 25.0 cm

Dorothea Tanning (1910-2012): Amerikanische Surrealistin & Schriftstellerin, bekannt für traumhafte Gemälde, erotische Symbolik & eine einzigartige künstlerische Reise mit Max Ernst.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Zur handgemalten Reproduktion wechseln Zur handgemalten Reproduktion wechselnZum Bild wechseln Zum Bild wechseln)

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Künstlerbiografie

Frühes Leben und Einflüsse

Dorothea Margaret Tanning wurde am 25. August 1910 in Galesburg, Illinois geboren. Ihre Eltern waren von schwedischen Immigranten abstammend. Sie zeigte früh künstlerische Neigungen, erhielt aber eine eher unkonventionelle Ausbildung. Nach dem Besuch der Galesburg Public Schools „übersprang“ sie zwei Klassen, was sie später als lebenslange Schwäche in Arithmetik empfand. Sie besuchte kurzzeitig das Knox College (1928–30), bevor sie 1935 nach Chicago und dann nach New York City zog. Um sich in New York zu unterstützen, arbeitete Tanning als Gebrauchskünstlerin, während sie ihre eigenen künstlerischen Bemühungen verfolgte. Ein entscheidender Moment ereignete sich 1936, als sie die bahnbrechende Ausstellung „Fantastic Art, Dada, and Surrealism“ im Museum of Modern Art sah. Diese Auseinandersetzung mit surrealistischen Prinzipien beeinflusste ihren sich entwickelnden Stil tiefgreifend.

Die Surrealistische Periode und Partnerschaft mit Max Ernst

Tannings frühe Arbeit war stark von Surrealismus geprägt, gekennzeichnet durch traumähnliche Bilder und psychologische Erkundungen. 1941 heiratete sie kurz den Schriftsteller Homer Shannon. Ein bedeutender Wendepunkt kam, als der Galerist Julien Levy ihr Talent erkannte und ihr 1944 und 1948 Ausstellungen anbot. Ihr ikonisches Selbstporträt *Birthday* (1942) faszinierte Max Ernst, eine führende Figur der surrealistischen Bewegung. Sie verliebten sich und begannen eine lange und einflussreiche Partnerschaft. Ihre Beziehung führte zu einem Umzug nach Sedona, Arizona, wo sie ein Haus bauten, das zu einem Treffpunkt für prominente Künstler und Schriftsteller wie Henri Cartier-Bresson, Lee Miller, Roland Penrose, Yves Tanguy, Kay Sage, Pavel Tchelitchew, George Balanchine und Dylan Thomas wurde. Tanning und Ernst heirateten 1946 in einer Doppelhochzeit mit Man Ray und Juliet Browner. Nach 1949 verbrachten sie viel Zeit in Frankreich, wobei sie ihre Zeit zwischen Paris und Touraine aufteilten und gelegentlich nach Sedona zurückkehrten.

Entwicklung des Stils: Vom Surrealismus zur Abstraktion

Obwohl Tanning aufgrund ihrer frühen Werke wie *Birthday* und *Eine Kleine Nachtmusik* (1943) zunächst als surrealistische Malerin anerkannt wurde, entwickelte sie allmählich eine unverwechselbare künstlerische Stimme. Um 1955 beschrieb sie einen radikalen Wandel in ihrer Arbeit und sagte, ihre Leinwände hätten sich „buchstäblich zersplittert“. Dies markierte einen Übergang von explizitem Surrealismus hin zu fragmentierterer und prismatischer Bildsprache, wie sie in Werken wie *Insomnias* (1957) zum Ausdruck kommt. Ihre Gemälde wurden zunehmend suggestiv für die weibliche Form, oft in abstrakten Begriffen dargestellt. In dieser Zeit erkundete sie auch die dreidimensionale Kunst und schuf weiche Stoffskulpturen, gipfelnd in der Installation *Hôtel du Pavot, chambre 202* (1970–73), die heute im Musée national d'art moderne in Paris zu sehen ist. Sie war während ihrer Zeit in Frankreich eine produktive Grafikerin und arbeitete mit verschiedenen Ateliers und Dichtern an limitierter Edition von Künstlerbüchern zusammen.

Spätere Jahre: Schreiben und fortgesetzte künstlerische Erkundung

Nach dem Tod von Ernst im Jahr 1976 kehrte Tanning nach New York zurück und trat in eine erneuerte Phase kreativer Aktivität ein. Sie konzentrierte sich auf Malerei, Zeichnung, Collage und Grafik. In den 1990er und 2000er Jahren wandte sie sich dem Schreiben und der Poesie zu und veröffentlichte Werke bis zu ihrem Tod. Während ihrer gesamten Karriere verfolgte Tanning eine Vielzahl künstlerischer Aktivitäten, darunter die Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen für Ballette von George Balanchine und Auftritte in Avantgarde-Filmen von Hans Richter. Sie blieb bis zum Ende ihres Lebens eine aktive Künstlerin und Schriftstellerin und verstarb am 31. Januar 2012 im Alter von 101 Jahren. Trotz ihrer weitgehend autodidaktischen Ausbildung festigte Tanning's einzigartige Vision und ihr bleibendes Erbe ihren Platz als bedeutende Figur der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Vermächtnis und Bedeutung

Dorothea Tanning’s künstlerische Karriere umfasste sechs Jahrzehnte und zeigte bemerkenswerte Entwicklung und Innovation. Obwohl sie anfänglich mit dem Surrealismus in Verbindung gebracht wurde, überwand sie diese Bewegung, um ihren eigenen unverwechselbaren Stil zu entwickeln, der durch traumähnliche Bilder, psychologische Tiefe und eine einzigartige Erkundung der weiblichen Form gekennzeichnet ist. Ihre Arbeit wurde in wichtigen Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und wird für ihre eindringliche Kraft und symbolische Reichhaltigkeit anerkannt. Tanning’s Einfluss reicht über die Malerei hinaus in die Skulptur, Grafik und Poesie und festigt ihren Ruf als facettenreiche Künstlerin, deren Beiträge weiterhin Publikum inspirieren und fesseln.
Dorothea Tanning

Dorothea Tanning

1910 - 2012 , Vereinigte Staaten von Amerika

Eckdaten zum Künstler

  • Bemerkenswerte Werke:
    • Birthday
    • Eine Kleine Nachtmusik
    • The Witch
    • Some Roses and Their Phantoms
    • A Mi Voix
    • Sotto Voce II
  • Einflussreiche Künstler: ['Max Ernst']
  • Geburtsdatum: 25. August 1910
  • Geburtsort: Galesburg, USA
  • Künstlerische Richtung: Surrealismus
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Todatum: 31. Januar 2012
  • Vollständiger Name: Dorothea Margaret Tanning