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Der portugiesische Künstler João Queiroz erforscht den Prozess der Malerei und deren Verbindung zur sichtbaren Welt. Sein Werk untersucht Verfahren und Bildhaftigkeit, verwurzelt in der Kunstszene Lissabons.

Handgefertigte Öl-Reproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Switch to Print Switch to PrintSwitch to Image Switch to Image)

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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Größen, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das AllPaintingsStore.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (30 Juli). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Beschreibung des Kunstwerks

CHAMBER PAINTINGJoão Queiroz’s painting is a permanent exercise on the conditions of procedure of painting itself, on its practice and the connection of the pictorial image to the visible world and the phenomenology of sight, but also an embodied reflection on the body that paints. João Queiroz’s methodology starts from the use of a classical typology of painting: landscape. Landscape has been the form par excellence for making images of the world since the 16th century, and has embodied many of the procedures of painting as an artistic discipline, with particularly great importance in the 17th and 19th centuries. These traditional typologies of major western painting were fundamental for a reflection on the way we think the visible world, but above all on how we organize it, how we grant it hierarchy before our eyes. The history of painting has been a history of attempts at understanding of perception, but also of how visual perception performs representations that make us see the social, political and aesthetic space, how we build images of the world – which is valid for Dutch landscape painting and the way it shows us the division of the property that was hard-gained from the sea as well as being valid for German romantic landscape and the way it speaks of the subject and the sublime. It is through a deep awareness of these historical and aesthetic processes of painting that João Queiroz produces his landscape paintings and even his watercolours, albeit taking landscape as a frame and not as a discourse. The latter, of which the Caixa Geral de Depósitos possesses a considerable nucleus resulting from the exhibition Queiroz held in 2006 in the Chiado 8 gallery (an exhibition organized by Culturgest), are small chamber paintings – in contrast to the “symphonic” character of his larger works. The watercolour is an outdated type of painting, belonging to a tradition of painting as a very specific skill, particularly as it admits to no correcting; that is, the whole of its making process remains visible, like wrinkles on skin. João Queiroz’s use of watercolour has a role in his working process – it follows the use of drawing, and it is a way of materially thinking out oil paintings. However, its technical specificity grants it the importance of forming a demanding and problematic field of procedures, precisely due to not allowing any mistakes. It begins to become clear that João Queiroz’s procedure lies in the physical process of producing an image in relation to the history of painting, never making painting a battery of visual signs that form metaphors or allegories of the world through their grammar, but rather producing a visual field that is tactile and corporalised – because making it depends on the gesture of the body that paints it. These pictorial chamber works that are watercolours form one of the moments of that ritual of making – which is not only making the image we see, but the making of the artist’s body itself. And when we look at these little, fascinating paintings we see, in their luminous liquidity, a hidden performance that is written in each mark on the paper that cannot be erased.Delfim Sardo

Biografie des Künstlers

Ein Leben im Dienste der Malerei

João Queiroz, geboren 1957 in Lissabon, Portugal, ist ein Künstler, dessen Schaffen eine beständige und tiefgreifende Erkundung der Malerei selbst darstellt – ihrer Prozesse, ihrer immanenten Grenzen und ihrer unvergänglichen Verbindung zur sichtbaren Welt. Bis heute widmet er sich mit großer Intensität seiner künstlerischen Praxis und fordert von seinem Standort in Lissabon aus, wo er zudem jahrelang als engagierter Pädagoge wirkte, die konventionellen Vorstellungen der Bildwerdung immer wieder heraus.

Queiroz’ künstlerischer Weg begann in den frühen 1980er Jahren, zeitgleich mit seinem Studium der Philosophie an der Universität von Lissabon. Dieses intellektuelle Fundament erwies sich als entscheidend, da es sein Werk mit einer fundierten Reflexion über die Ästhetik und das Wesen der Rolle der Sprache in der Kunst durchdrang. Sein anfänglicher Pfad war nicht sofort zielgerichtet; es war eine Phase des Experimentierens und der Selbstfindung, ein bewusstes Wandern durch verschiedene formale Motive, bevor sich all diese Einflüsse zu einer einzigartigen künstlerischen Vision verdichteten.

Die Konvergenz von Philosophie und visueller Forschung

Das Werk des Künstlers handelt nicht einfach nur von der Malerei, sondern ist vielmehr eine Verkörperung ihrer Bedingungen. Er dringt in die Mechanik der bildnerischen Schöpfung ein und untersucht, wie Bilder konstruiert und wahrgenommen werden. Diese Untersuchung ist weder distanziert noch rein konzeptionell; sie ist tief verwurzelt in einer taktilen Auseinandersetzung mit Materialien und Techniken. Ab Mitte der 1990er Jahre begann Queiroz, Methoden zu erforschen, die gegen etablierte Normen verstießen, indem er geschriebene Worte direkt in seine Kompositionen integrierte – wodurch Spannungen zwischen Text und Bild entstanden, die den Betrachter dazu anregen, seine eigenen Interpretationsprozesse zu hinterfragen.

Diese Experimentierphase weitete sich 1998 durch eine Hinwendung zu einer sinnlicheren Darstellung der Natur aus. Er suchte einen nicht-deskriptiven Ansatz, löste sich von expliziten Erzählungen und konzentrierte sich stattdessen auf die rohe Erfahrung des Sehens. Dies war kein Verzicht auf intellektuelle Strenge, sondern vielmehr ein neuer Weg, um die Beziehung zwischen Wahrnehmung und Realität zu erforschen.

Lehre und die Jahre an der Ar.Co

Von 1989 bis 2001 widmete sich Queiroz der Lehre und unterrichtete Zeichnen, Malerei und Kunsttheorie an der renommierten Kunstschule Ar.Co in Lissabon. Diese Zeit war nicht nur für seine Schüler prägend, sondern auch für seine eigene künstlerische Entwicklung. Der Akt, komplexe Ideen über die Malerei artikulative zu formulieren, schärfte zweifellos seinen Fokus und vertiefte sein Verständnis der Disziplin.

Seine Zeit an der Ar.Co förderte ein kollaboratives Umfeld, das kritischen Dialog und Experimentierfreude anregte. Es überrascht daher nicht, dass sein Werk oft eine tiefe Selbstreflexion widerspiegelt – ein ständiges Hinterfragen seiner eigenen Voraussetzungen und Verfahren. Er betrachtet die Kunst als etwas, das sprachliche Grenzen überschreitet, und strebt danach, „neue Sensibilitäten“ zu schaffen, die sich jenseits von Kategorisierungen und reduktiven Definitionen bewegen.

Die Landschaft als Rahmen der Erkundung

Ein bedeutender Wendepunkt in Queiroz’ Karriere war sein künstlerisches Residenzjahr in Feital, einer abgelegenen Region der Beira Alta in Portugal. Diese Erfahrung führte ihn dazu, sich mit dem traditionellen Genre der Landschaftsmalerei auseinanderzusetzen – einer Form, die in der westlichen Kunstgeschichte historisch von Codes und Konventionen gesättigt ist. Er betrachtete die Landschaft jedoch nicht als ein zu replizierendes Motiv, sondern vielmehr als einen Rahmen, um breitere Fragen über Wahrnehmung und Repräsentation zu untersuchen.

Er gab konzeptionelle Elemente bewusst zugunsten einer direkteren Auseinandersetzung mit visuellen Phänomenen auf. Seine späteren Aquarelle, die oft in kleinen Formaten entstanden – als „Kammermalerei“ beschrieben –, sind beispielhaft für diesen Ansatz. Die Aquarellmalerei, ein anspruchsvolles Medium, das kaum Korrekturen zulässt, wurde zu einer Möglichkeit, die Komplexität der Ölmalerei materiell durchzudenken und die inhärente Sichtbarkeit des künstlerischen Prozesses selbst zu erforschen. Die Falten im Papier werden so zu einem Teil der Erzählung des Kunstwerks.

Historische Bedeutung und bleibendes Vermächtnis

Das Werk von João Queiroz steht als Zeugnis für die Kraft beharrlicher Forschung. Er bietet keine einfachen Antworten oder definitiven Aussagen; stattdessen präsentiert er eine fortlaufende Untersuchung des eigentlichen Wesens der Malerei. Sein Einfluss zeigt sich in seiner Hingabe zum Prozess, seiner Erforschung der Bildwerdung und seiner Weigerung, sich konventionellen Grenzen unterzuordnen.

Seine Gemälde sind nicht bloße Repräsentationen der Welt, sondern vielmehr Reflexionen darüber, wie wir die Welt sehen – wie unsere Wahrnehmungen durch Geschichte, Kultur und individuelle Erfahrung geformt werden. Er fordert den Betrachter weiterhin heraus, seine Annahmen über die Kunst und ihre Rolle in der zeitgenössischen Gesellschaft zu hinterfragen, und festigt damit seine Position als bedeutende Figur innerhalb der portugiesischen Kunstszene und darüber hinaus.

João Queiroz

João Queiroz

1957 - , Portugal

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Zeitgenössische Kunst
  • Date Of Birth: 1957
  • Full Name: João Queiroz
  • Nationality: Portugiesisch
  • Notable Artworks: ['Unbetitelt']
  • Place Of Birth: Lissabon, Portugal