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Rothiräude

Ein beeindruckendes Landschaftsgemälde von Peter Doig zeigt zwei Hirsche im Wald. Die ruhige Farbgebung und die besondere Maltechnik verleihen diesem Werk eine einzigartige Atmosphäre.

Peter Doig ist ein renommierter schottischer Maler, bekannt für traumhafte Landschaften und figurative Werke, inspiriert von Erinnerung, Fotografie & Kunstgeschichte. Seine Werke prägen die zeitgenössische Malerei.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen.

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Rothiräude

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Eckdaten auf einen Blick

  • Artistic style: Dreamlike landscapes
  • Artist: Peter Doig
  • Location: Arts Council Collection, Southbank Centre
  • Title: Red Deer
  • Year: 1990
  • Subject or theme: Nature; Memory
  • Medium: Oil on canvas

Beschreibung des Sammlerstücks

Peter Doig’s “Red Deer”: A Landscape of Memory and Impression

Peter Doig's "Red Deer," completed in 1990, is more than just a depiction of two deer inhabiting a snowy woodland; it’s an exquisitely crafted meditation on memory, perception, and the transformative power of artistic representation. This monumental canvas—measuring 238 x 183 cm—holds within its textured surface a profound resonance that transcends mere visual observation.

  • Subject Matter: The painting centers around two deer positioned against a backdrop of snow-laden trees, creating an intimate tableau of wildlife in winter. Doig’s careful attention to detail captures the subtle nuances of light and shadow, conveying a palpable sense of atmosphere.
  • Style & Technique: Doig employs a distinctive Impressionistic style characterized by loose brushstrokes and a layering technique that prioritizes capturing fleeting moments rather than achieving photographic realism. The artist deliberately eschews sharp delineation, favoring instead a hazy luminescence that evokes the ethereal quality of memory itself.
  • Historical Context: Produced in the early 1990s, “Red Deer” reflects Doig’s ongoing fascination with landscapes—particularly those imbued with personal significance—a preoccupation evident throughout his oeuvre. It aligns with broader trends in contemporary art during that period, where artists sought to explore subjective experience and challenge traditional artistic conventions.
  • Symbolism: The deer themselves serve as potent symbols of resilience, grace, and vulnerability – qualities mirrored in Doig’s masterful handling of color and texture. The snowscape represents isolation and contemplation, prompting viewers to consider the passage of time and the elusive nature of recollection.
  • Emotional Impact: “Red Deer” succeeds in conveying a remarkable emotional depth. Its quiet grandeur evokes feelings of serenity and melancholy, inviting contemplation on themes of loss, beauty, and the enduring influence of formative experiences. Doig’s deliberate blurring of edges contributes to this effect, suggesting that what we perceive is only part of the story—a fragment glimpsed through the haze of memory.

The photograph accompanying this description showcases a stunning reproduction of “Red Deer,” highlighting the remarkable clarity and vibrancy achievable with high-quality printing techniques. It’s an ideal piece for collectors seeking to adorn their homes with artwork that embodies both artistic sophistication and contemplative beauty.

Doig's influence extends beyond his own paintings; he has cited artists like Edvard Munch and Edward Hopper as formative inspirations, demonstrating a commitment to exploring psychological landscapes alongside visual representations of the natural world.


Biografie des Künstlers

Ein in Erinnerung gemaltes Leben: Die Welt des Peter Doig

Peter Doig, geboren 1959 in Edinburgh, ist ein Maler, dessen Werk von einer stillen Kraft widerhallt – eine eindringliche Schönheit, die aus dem feinen Gleichgewicht zwischen Erinnerung, Landschaft und dem evokativen Potenzial der Farbe selbst entspringt. Sein Leben war geprägt von ständiger Ortsveränderung, eine nomadische Existenz, die seine künstlerische Vision tiefgreifend formte. Frühe Umzüge führten ihn 1962 von Schottland nach Trinidad, gefolgt von Kanada im Jahr 1966; jeder Wechsel hinterließ in seiner sich entwickelnden Sensibilität ein Gefühl der Entwurzelung und eine Faszination dafür, wie Orte in uns fortbestehen, lange nachdem wir sie verlassen haben. Dies waren keine flüchtigen Besuche, sondern immersive Erfahrungen, die eine tiefe Verbindung zu vielfältigen kulturellen Landschaften schufen – die üppige Tropik Trinidads ebenso wie die kargen, verschneiten Weiten Kanadas –, die beide zu wiederkehrenden Motiven in seiner Kunst wurden. Diese frühe Prägung förderte die Fähigkeit, über das Wörtliche hinauszublicken und das emotionale Gewicht sowie die psychologische Resonanz zu erfassen, die einem Ort innewohnen. Doigs formale künstlerische Ausbildung begann in London, wo er die Wimbledon School of Art, die Saint Martin’s School of Art und schließlich die Chelsea School of Art besuchte, an der er seinen Master erlangte. Diese Jahre wurden durch praktische Tätigkeiten ergänzt, darunter eine Zeit als Bühnenarbeiter bei der English National Opera – Erfahrungen, die zweifellos sein Verständnis von Inszenierung, Narration und visuellem Geschichtenerzählen erweiterten.

Die Alchemie des Einflusses und der künstlerische Werdegang

Doigs künstlerische Reise war keine unmittelbare stilistische Proklamation, sondern vielmehr ein allmähliches Entfalten, eine Erkundung der figurativen Malerei, die sich zu jener unverwechselbaren, traumartigen Qualität entwickelte, für die er heute gefeiert wird. Er bindet sich keiner einzelnen Schule oder Bewegung; stattdessen wirkt sein Werk wie eine Synthese verschiedenster Einflüsse, die durch das Prisma persönlicher Erfahrung aufgenommen und transformiert wurden. Das Echo früherer Meister ist spürbar – die melancholischen Landschaften von Edvard Munch, die rohe Intensität von H.C. Westermann, die romantische Erhabenheit von Caspar David Friedrich, das schimmernde Licht von Claude Monet und der dekorative Reichtum von Gustav Klimt finden alle in seinen Leinwänden Resonanz. Doig imitiert jedoch nicht einfach; er interpretiert neu. Er zieht Inspiration aus einer breiten Palette von Quellen – Fotografien, Zeitungsausschnitten, Filmstills, Albumcovern –, doch diese dienen nicht als Blaupausen für eine bloße Reproduktion. Vielmehr fungieren sie als Katalysatoren, als Ausgangspunkte für Gemälde, bei denen es weniger um akkurate Darstellung als vielmehr um emotionale Evokation geht. Doig beschreibt seinen Prozess als Malen „durch Stellvertretung“, indem er Fotografien als Startpunkte nutzt, aber Erinnerung und Fantasie die Führung übernehmen lässt, was zu Bildern führt, die sich zugleich vertraut und seltsam fern anfühlen. Dieser Ansatz ermöglicht es ihm, eine tiefere Ebene psychologischer Wahrheit zu berühren und Landschaften zu erschaffen, die nicht nur gesehen, sondern gefühlt werden.

Landschaften des Geistes: Themen und Merkmale

Im Zentrum von Doigs Werk liegt die Erforschung der Frage, was es bedeutet, sich an einen Ort zu erinnern. Seine Gemälde sind keine geradlinigen Abbildungen spezifischer Orte; sie sind emotionale Reaktionen, gefiltert durch den Nebel der Erinnerung und der Vorstellungskraft. Viele rufen ein Gefühl der Nostalgie hervor, insbesondere jene Landschaften, die an seine kanadische Kindheit erinnern – verschneite Wälder, gefrorene Seen, einsame Hütten –, doch diese Szenen sind mit einer beunruhigenden Qualität durchzogen, einem Hauch von Mysterium, der verhindert, dass sie zu sentimental werden. Menschliche Figuren erscheinen oft in seinen Bildern, sind aber selten zentral oder klar definiert. Sie wirken meist einsam und mehrdeutig und tragen so zur allgemeinen Stimmung der Introspektion und stillen Kontemplation bei. Doigs Technik ist für die Wirkung seines Werkes ebenso entscheidend. Seine Leinwände zeichnen sich durch eine komplexe Schichtung von Farbe und Ton aus, was ein Gefühl von Tiefe und Atmosphäre erzeugt. Er verbindet geschickt Abstraktion und Figuration, indem er Formen in Farbwashs auflösen lässt oder sie aus texturierten Oberflächen hervortreten lässt. Dies erzeugt eine visuelle Spannung, die den Betrachter dazu einlädt, sich auf mehreren Ebenen mit dem Werk auseinanderzusetzen – sowohl seine formalen Qualitäten als auch seine emotionale Resonanz zu würdigen. Das Ergebnis sind Gemälde, die sich gleichzeitig in der Realität verwurzelt und in einem traumartigen Zustand schwebend anfühlen.

Anerkennung und bleibendes Vermächtnis

Doigs Talent wurde bereits früh in seiner Karriere anerkannt, was in der Verleihung des prestigeträchtigen Whitechapel Artist Prize im Jahr 1991 und einer Einzelausstellung in der Whitechapel Art Gallery gipfelte. Es war jedoch der Verkauf von „White Canoe“ bei Sotheby’s im Jahr 2007 für 11,3 Millionen Dollar – ein damaliger Rekord für einen lebenden europäischen Künstler – der ihm weltweite Aufmerksamkeit bescherte. Darauf folgte ein weiterer bedeutender Auktionserfolg mit „The Architect's Home in the Ravine“, das 2013 für 12 Millionen Dollar verkauft wurde, was seine Position als einer der gefragtesten zeitgenössischen Maler festigte. Große Einzelausstellungen fanden in bedeutenden Institutionen weltweit statt, darunter die Tate Britain, das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Dallas Museum of Art und die Scottish National Gallery, was die globale Reichweite seines Einflusses demonstriert. Heute gilt Peter Doig als einer der bedeutendsten figurativen Maler unserer Zeit. Sein Werk hat die zeitgenössische Kunst tiefgreifend beeinflusst und eine neue Generation von Künstlern inspiriert, die Möglichkeiten der Malerei als Mittel zum Ausdruck persönlicher Erfahrung und emotionaler Wahrheit zu erkunden. Wie der Kritiker Jonathan Jones treffend bemerkte, ist er „ein Juwel echter Vorstellungskraft, aufrichtiger Arbeit und bescheidener Kreativität“ in einer Welt, die oft von Prätention dominiert wird. Doig lebt und arbeitet weiterhin in Trinidad, unterhält ein Atelier im Caribbean Contemporary Arts Centre und lehrt an der Fine Arts Academy in Düsseldorf, wodurch sichergestellt ist, dass seine fortwährende Erforschung von Erinnerung, Landschaft und Figuration den Kurs der Kunstgeschichte noch jahrelang prägen wird.
Peter Doig

Peter Doig

1959 - , Vereinigtes Königreich

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Figurative Malerei
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Edvard Munch
    • Caspar David Friedrich
  • Date Of Birth: 17. April 1959
  • Full Name: Peter Doig
  • Nationality: Schottisch
  • Notable Artworks:
    • White Canoe
    • Ski Jacket
  • Place Of Birth: Edinburgh, Vereinigtes Königreich
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