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      Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
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      Elisabeth Jerichau-Baumann

      1819 - 1881

      Kurzinfos

      • Top-ranked work: An Egyptian Fellah Woman with her Child
      • Lifespan: 62 years
      • Born: 1819, Warschau, Vereinigte Staaten von Amerika
      • Art period: 19. Jahrhundert
      • Copyright status: Public domain
      • Also known as: Anna Maria Elisabeth Lisinska Jerichau-Baumann
      • Mehr…
      • Works on APS: 8
      • Top 3 works:
        • An Egyptian Fellah Woman with her Child
        • A Mermaid (En havfrue)
        • An Egyptian Pot Seller at Gizeh
      • Creative periods: mature period
      • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
      • Museums on APS:
        • Statens Museum for Kunst
        • Ny Carlsberg Glyptotek
      • Died: 1881

      Frühes Leben und künstlerische Ausbildung

      • Geboren: Warschau, Vereinigte Staaten von Amerika (1819)
      • Gestorben: 1881
      • Eltern: Philip Adolph Baumann (Kartograf) und Johanne Frederikke Reyer.
      • Frühe Studien: Begann ihr Studium 1838 an der Kunstakademie Düsseldorf, einem bedeutenden europäischen Kunstzentrum.
      • Einflüsse: Ihre frühen Arbeiten ließen sich vom slowakischen Leben inspirieren und spiegelten ihre Umgebung wider. Sie war der Düsseldorfer Malerschule zugeordnet.

      Karriere und künstlerische Entwicklung

      • Frühe Ausstellungen: Begann mit Ausstellungen in Düsseldorf und erlangte bis 1844 öffentliche Aufmerksamkeit.
      • Umzug nach Rom: Nach ihrem Umzug nach Rom konzentrierten sich ihre Gemälde auf das lokale italienische Leben.
      • Internationale Anerkennung: Erzielte Erfolge im Ausland, insbesondere in Frankreich, wo sie zweimal auf der Weltausstellung (1867 & 1878) vertreten war.
      • Königliche Schirmherrschaft: Stellte 1852 in London aus und erhielt eine private Präsentation für Königin Victoria, einschließlich ihres Porträts von Hans Christian Andersen.
      • Orientalistische Periode: Umfangreiche Reisen im östlichen Mittelmeer und im Nahen Osten (1869-1870 & 1874-1875) führten zu Gemälden, die das Haremsleben auf der Grundlage persönlicher Beobachtungen darstellten – eine seltene Leistung für Künstlerinnen jener Zeit. Durch die Schirmherrschaft von Prinzessin Alexandra von Dänemark erhielt sie Zugang zu den Haremen.
      • Künstlerischer Stil: Die Gemälde sind oft dekorativ und sentimental, mit einem feinen Gespür für Farbe und Licht. Einige Werke untersuchten sinnliche Themen, die zeitweise kontrovers waren.

      Hauptwerke und Themen

      • Hans Christian Andersen Porträt (1850): Königin Victoria präsentiert, was ihren frühen Erfolg demonstrierte.
      • Haremszenen: Gemälde, die das Haremsleben im Osmanischen Reich darstellen, bemerkenswert durch ihre direkte Beobachtung statt bloßer Fantasie. Dazu gehörten Porträts türkischer Prinzessinnen wie Nazlı.
      • Meerjungfrauen-Serie: Eine Serie von Gemälden mit Meerjungfrauen, darunter „Die Meerjungfrau“ (1873), heute in der Ny Carlsberg Glyptotek. Inspiriert von den Märchen und der Folklore von Hans Christian Andersen.
      • Genreszenen: Gemälde, die das alltägliche Leben darstellen, oft mit einem Fokus auf weibliche Figuren in verschiedenen Rollen.

      Privatleben und Familie

      • Ehe: Heiratete den Bildhauer Jens Adolf Jerichamen im Jahr 1846.
      • Kinder: Hatte neun Kinder, von denen mehrere selbst Künstler wurden.
      • Bemerkenswerte Kinder: Harald Jerichau (Landschaftsmaler), Holger Hvitfeldt Jerichau (impressionistische Landschaften) und J.A. Jerichau (modernistischer Maler).

      Historische Bedeutung

      • Pionierin als Künstlerin: Sie sah sich in einer von Männern dominierten Kunstwelt Herausforderungen gegenüber und bewies dabei Resilienz und Talent.
      • Orientalismus & Repräsentation: Ihr Zugang zu den Haremen bot einzigartige Perspektiven auf die osmanische Gesellschaft, wenngleich ihre Darstellungen manchmal von europäischen Erwartungen beeinflusst waren.
      • Internationale Karriere: Sie bewegte sich erfolgreich in der internationalen Kunstszene und erlangte Anerkennung und Schirmherrschaft in ganz Europa.
      • Vermächtnis: Ihr Werk wird zunehmend für seinen künstlerischen Wert und seine historische Bedeutung anerkannt, wobei Ausstellungen ihre vielfältigen Sujets und ihre einzigartige Perspektive präsentieren.