30 Tage Geld-zurück-Garantie Weltweit versandkostenfrei
448.429Kunstwerke 30.637Künstlerinnen und Künstler 4.753Museen 32Sprachen
Währung
Sprache
Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
AllPaintingsStore
allpaintingsstore.com
Konto Wunschliste Warenkorb

Maria Adelaide De Lima Cruz

1908 - 1985

Kurzinfos

  • Copyright status: Under copyright
  • Lifespan: 77 years
  • Museums on APS:
    • National Theatre and Dance Museum
    • National Theatre and Dance Museum
    • National Theatre and Dance Museum
    • National Theatre and Dance Museum
    • National Theatre and Dance Museum
  • Born: 1908, Lissabon, Portugal
  • Top 3 works:
    • Woman costume design
    • Untitled (DD2CKQ)
    • Untitled (DD2CPK)
  • Works on APS: 6
  • Mehr…
  • Died: 1985
  • Top-ranked work: Woman costume design
  • Also known as: Adelaide Lima Cruz
  • Art period: Moderne
  • Nationality: Portugal

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welchem Alter begann Maria Adelaide de Lima Cruz professionell zu illustrieren?
Frage 2:
Maria Adelaide de Lima Cruz erhielt ein staatliches Stipendium, um in welcher Stadt zu studieren?
Frage 3:
Für wen entwarf Maria Adelaide de Lima Cruz Kostüme für eine Show mit Maurice Chevalier?
Frage 4:
In welchem Jahr gründete Maria Adelaide de Lima Cruz den Salão dos Artistas Criadores mit?
Frage 5:
Das Werk von Maria Adelaide de Lima Cruz kann in welchem Museum gesehen werden?

Maria Adelaide de Lima Cruz: Eine Visionärin der portugiesischen Moderne

Maria Adelaide de Lima Cruz war eine vielseitige portugiesische Malerin, Illustratorin, Bühnen- und Kostümbildnerin, deren Schaffen tief in einer künstlerisch geprägten Umgebung verwurzelt war. Geboren in eine Familie voller Maler und Musiker, war sie die Tochter der Malerin und Klavierlehrerin Adelaide Lima Cruz (1878–1963) und die Schwester der Musikwissenschaftlerin Maria Antonieta Lima Cruz. Ihr künstlerischer Weg begann bereits in jungen Jahren; als Schülerin von Carlos Reis entwickelte sie ein Talent, das ohne klassisch-akademische Ausbildung auskam. Bereits im Alter von 12 Jahren begann sie 1921, professionell für das Magazin Ilustração Portuguesa zu illustrieren. Ihre erste öffentliche Präsentation ihrer Kunst fand noch im selben Jahr statt, in einer gemeinsamen Ausstellung mit ihrer Mutter, die damals lediglich zwei Gemälde beisteuerte. Ihr künstlerischer Horizont erstreckte sich weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus. Im Laufe ihrer Karriere absolvierte sie rund 40 Einzelausstellungen in Portugal und Frankreich. Ein entscheidender Moment war ihr Aufenthalt in Paris im Jahr 1934, den sie durch ein staatliches Stipendium finanzieren konnte. In der französischen Metropole feierte sie beachtliche Erfolge mit Kostümdesigns für die portugiesische Schauspielerin und Sängerin Corina Freire, welche diese Kreationen in einer Aufführung gemeinsam mit Maurice Chevalier präsentierte. Bereits 1928 hatte sie ihr Debüt als Bühnen- und Kostümbildnerin für jene Form der Unterhaltung gegeben, die in Portugal als „Magazine“-Show oder Vaudeville bekannt war. Ihr anfänglicher Stil – kosmopolitisch, farbenfroh und von einer unvergleichlichen Eleganz geprägt – erwies sich als perfekt für diese glanzvollen Inszenierungen. Ihre Kostüme erlangten große Berühmtheit, und während der gesamten 1920er und 1930er Jahre leistete sie einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung verschiedenster Aufführungen, darunter auch Ballett- und Opernproduktionen. Neben der Textilkunst experimentierte sie ab 1931 auch mit Glaskunst und stellte Objekte in diesem Medium aus. Ein Meilenstein ihrer institutionellen Arbeit war die Eröffnung des Salão dos Artistas Criadores (Salon der kreativen Künstler) im Januar 1932, den sie gemeinsam mit den Bildhauerinnen Maria José Dias da Câmara und Ana de Gonta Colaço ins Leben rief. Ziel dieses Salons war es, ausschließlich stilistisch originäre Werke zu präsentieren und sich von konventionellen Pfaden abzuheben. Ausgehend von ihrer Arbeit im Bühnenbild widmete sie sich später auch der Wandmalerei. Zu ihren bedeutenden Arbeiten zählen Wandbilder für das Casino Estoril im Jahr 1935 sowie für die portugiesische Weltausstellung 1940 in Belém bei Lissabon. Letztere war zwar ursprünglich dazu gedacht, das portugiesische Estado Novo-Regime zu verherrlichen, bot jedoch paradoxerweise einer Vielzahl von Künstlern – darunter zehn Frauen – eine Plattform, deren künstlerische Visionen und Ideen im direkten Gegensatz zur Ideologie des Regimes standen.