Georg Forster Tauchen Sie ein in eine
Gefühl, nicht
eine Galerie.
Wählen Sie eine Stimmung und der Raum antwortet – das Licht kühlt oder erwärmt, die Atmosphäre verändert ihren Rhythmus, und nur jene Werke, die dieses Gefühl in sich tragen, treten aus der Dunkelheit hervor. Alles andere tritt in den Schatten zurück.
Georg Forster
Die stille Erhabenheit des Georg Forster Im prachtvollen Wandteppich der deutschen Kunst des neunzehnten Jahrhunderts hallen manche Namen mit donnerndem Ruhm wider, während andere mit einer zarteren, beständigeren Anmut flüstern. Georg Forster (1817–1896) gehört dieser zweiten, intimeren Kategorie an. Als bayerischer Meister, dessen Werk eine Brücke zwischen der tiefen Emotionalität der Romantik und dem akribischen Realismus der nieder
ländischen Tradition schlägt, besaß Forster die seltene Fähigkeit, das Alltägliche in etwas Monumentales zu verwandeln. Geboren in eine künstlerische Linie in Bayern – sein Vater war ein angesehener Porträtmaler –, wuchs Forster inmitten des Duftes von Ölfarben und der stillen Disziplin visueller Beobachtung auf. Dieses frühe Eintauchen schenkte ihm mehr als nur technische Unterweisung; es prägte in ihm eine lebenslange Ehrfurcht vor d…