Pascal Xavier Coste Tauchen Sie ein in eine
Gefühl, nicht
eine Galerie.
Wählen Sie eine Stimmung und der Raum antwortet – das Licht kühlt oder erwärmt, die Atmosphäre verändert ihren Rhythmus, und nur jene Werke, die dieses Gefühl in sich tragen, treten aus der Dunkelheit hervor. Alles andere tritt in den Schatten zurück.
Pascal Xavier Coste
Der Architekt von Schatten und Stein Im prachtvollen Wandteppich der Architekturgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts beschwören nur wenige Namen den romantischen Reiz der Entdeckung so sehr herauf wie Pascal Xavier Coste. Geboren 1787 in der lebendigen Hafenstadt Marseille, als Sohn eines angesehenen Tischlers, besaß Coste eine angeborene Sensibilität für Struktur und Form, die ihn schließlich weit über die Küsten Frankreichs hinaus
führen sollte. Seine frühe Ausbildung unter dem geschätzten Architekten Michel-Robert Penchaud verlieh ihm ein streng klassisches Fundament, doch es war sein Durst nach dem Unbekannten, der sein Vermächtnis wahrhaft definierte. Als er 1814 nach Paris kam, um an der prestigeträchtigen École des Beaux-Arts zu studieren, betrat er eine Welt intellektuellen Aufbruchs, in der eine zufällige Begegnung mit dem Geografen Edme-François Jomard d…