Ugo Valeri Tauchen Sie ein in eine
Gefühl, nicht
eine Galerie.
Wählen Sie eine Stimmung und der Raum antwortet – das Licht kühlt oder erwärmt, die Atmosphäre verändert ihren Rhythmus, und nur jene Werke, die dieses Gefühl in sich tragen, treten aus der Dunkelheit hervor. Alles andere tritt in den Schatten zurück.
Ugo Valeri
Ein flüchtiger Blick auf das Italien der Belle Époque: Das Leben und die Kunst von Ugo Valeri Ugo Valeri, geboren 1873 in der kleinen Stadt Piove di Sacco nahe Padua, bleibt eine beinahe rätselhafte Gestalt innerhalb der italienischen Symbolismus-Landschaft. Sein Leben, das 1911 in Venedig tragischerweise mit nur achtunddreißig Jahren jäh endete, hinterließ ein Werk, das zwar nicht umfangreich ist, aber dennoch einen ergreifenden und e
vokativen Einblick in die Empfindsamkeit der Belle Époque gewährt. Valeri war nicht bloß ein Maler; er war ein Kind seiner Zeit – ein versierter Illustrator, tief verwurzelt in der aufstrebenden Grafikszene, maßgeblich beeinflusst von den literarischen Strömungen des Symbolismus und hochsensibel für das sich wandelnde emotionale Klima eines rasant modernisierenden Italiens. Seine künstlerische Reise, so kurz sie auch war, offenbart ein…