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Katalogeintrag

Schlafende Mädchen

1964. Acryl auf Leinwand.

Abb. 1. Roy Lichtenstein, Schlafende Mädchen, 1964. Gezeigt als die von Ihnen gewählte Reproduktion: , .

§ 1Katalogdaten

§ 2Abstrakt

Beschreibung des Sammlerstücks

Roy Lichtensteins ikonisches "Schlafendes Mädchen" (1964) vereint Pop-Art und Comic-Stil. Entdecken Sie die subversive Schönheit und die kulturelle Bedeutung dieses Meisterwerks!

Künstlerbiografie

Pop-Art-Pionier Roy Lichtenstein ist berühmt für seine Ben-Day-Dots und Whaam!. Entdecken Sie heute seine ikonischen Meisterwerke.

§ 3Kommentar

Ein Traum in Ben-Day-Punkten: Die Entschlüsselung von Roys „Sleeping Girl“

Roy Lichtensteins 1964er Leinwand, Sleeping Girl, ist mehr als nur eine Darstellung der Ruhe; sie ist eine entscheidende Aussage innerhalb des aufkommenden Pop-Art-Bewegens und eine fesselnde Erkundung von Weiblichkeit, Verletzlichkeit und der Natur der Repräsentation selbst. Das Werk zieht den Betrachter sofort in einen intimen Raum und präsentiert eine Nahaufnahme einer jungen Frau, die in Schlafuhne versunken ist. Ihr blondes Haar tropft über den Rand des Bildrahmens und schafft ein Gefühl von unmittelbarer Nähe und fast voyeuristischer Nähe. Die begrenzte Farbpalette – hauptsächlich Schwarz, Rot und verschiedene Weißtöne – ist typisch für Lichtensteins Signaturstil und bezieht sich direkt auf die Drucktechniken von Comic-Büchern und massenproduzierten Bildern, die er mit solcher bewussten Absicht in die Welt der Fine Art erhob. Es ist ein Bild, das sowohl eine intime als auch eine fast schon bedrohliche Intimität verspricht.

Sleeping Girl ist nicht einfach nur eine Frau auf einer Leinwand; es ist eine sorgfältige Rekonstruktion eines Bildes, die an den Mechanismus der Massenproduktion erinnert. Lichtensteins Technik, sofort erkennbar, bestand darin, Öl- und Magna-Acrylfarben auf eine Leinwand aufzutragen und anschließend einen Ben-Day-Punktprozess zu verwenden – ein System aus kleinen bunten Punkten, das in der kommerziellen Druckindustrie zur Erzeugung von Schattierungen und Texturen eingesetzt wird. Dies war nicht nur Nachahmung; es war eine bewusste Dekonstruktion konventioneller künstlerischer Konventionen. Indem er den mechanischen Prozess sichtbar machte, zwang Lichtenstein die Betrachter, sich mit der inhärenten Künstlichkeit auseinanderzusetzen, die in Kunst und Massenmedien liegt. Das Bild basiert auf einer Panel aus DC Comics’ Girls' Romances #105, was seine bewusste Auseinandersetzung mit populären Bildern verdeutlicht. Er war nicht an Originalität im traditionellen Sinne interessiert; vielmehr suchte er nach einem Kommentar zu dem allgegenwärtigen Einfluss dieser Bilder und deren Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung der Realität.

Das Comic-Buch als Leinwand: Technik und Inspiration

Lichtenstein malte nicht einfach eine Frau, sondern rekonstruierte ein Bild, als wäre es mechanisch produziert worden. Seine Technik, sofort erkennbar, bestand darin, Öl- und Magna-Acrylfarben auf eine Leinwand aufzutragen und anschließend einen Ben-Day-Punktprozess zu verwenden – ein System aus kleinen bunten Punkten, das in der kommerziellen Druckindustrie zur Erzeugung von Schattierungen und Texturen eingesetzt wird. Dies war nicht nur Nachahmung; es war eine bewusste Dekonstruktion konventioneller künstlerischer Konventionen. Indem er den mechanischen Prozess sichtbar machte, zwang Lichtenstein die Betrachter, sich mit der inhärenten Künstlichkeit auseinanderzusetzen, die in Kunst und Massenmedien liegt. Das Bild basiert auf einer Panel aus DC Comics’ Girls' Romances #105, was seine bewusste Auseinandersetzung mit populären Bildern verdeutlicht. Er war nicht an Originalität im traditionellen Sinne interessiert; vielmehr suchte er nach einem Kommentar zu dem allgegenwärtigen Einfluss dieser Bilder und deren Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung der Realität.

Eine Muse für die moderne Zeit: Symbolik und Interpretation

Die schlafende weibliche Figur hat eine lange und bedeutende Geschichte in der westlichen Kunst, oft als Schönheit, Verletzlichkeit und die Macht von Träumen dargestellt. Lichtenstein nimmt diese Tradition auf, verleiht ihr aber eine deutlich modernere Sensibilität. Die Gesichtsausdruck der Frau ist ambivalent – ist sie friedlich, betrübt oder einfach nur verloren in Bewusstlosigkeit? Diese Ambiguität lädt die Betrachter ein, ihre eigenen Emotionen und Interpretationen in das Bild zu projizieren. Darüber hinaus unterstreicht das Abschneiden der Komposition, das sich ausschließlich auf ihr Gesicht und ihren Oberkörper konzentriert, das Gefühl von Intimität weiter und gleichzeitig die Frau objektiviert. Das Werk stellt subtil gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit und die oft widersprüchlichen Arten dar, wie Frauen in der Populärkultur dargestellt werden.

Erbe und bleibender Einfluss

Sleeping Girl erzielte bahnbrechende Preise auf Auktionen – zuerst im Jahr 2012 und erneut in den Folgejahren – und festigte damit ihren Status als Eckpfeiler von Lichtensteins Oeuvre und ein herausragendes Werk der Pop-Art. Sein bleibender Reiz liegt nicht nur in seiner auffälligen visuellen Ästhetik, sondern auch in seiner intellektuellen Tiefe. Das Gemälde regt weiterhin Diskussionen über Konsumismus, Repräsentation und die Verschmelzung von Kunst und Populärkultur an. Für Sammler und Innenarchitekten bietet eine Reproduktion von Sleeping Girl ein kühnes Statement – eine lebendige Infusion von Mid-Century-Modern-Stil, durchdrungen von Schichten künstlerischer und kultureller Bedeutung. Es ist ein Werk, das zum Nachdenken anregt, Gespräche auslöst und uns daran erinnert, wie Kunst die Macht hat, unsere Wahrnehmung herauszufordern und die Komplexität der Welt um uns herum widerzuspiegeln.

Künstlerinformation

Künstler: Roy Lichtenstein
Geburtstag: 27. Oktober 1923
Sterbedatum: 29. September 1997
Geburtsort: Manhattan
Geburtsland: Vereinigte Staaten von Amerika

Biografie: Roy Fox Lichtenstein, geboren in der pulsierenden Metropole New York City am 27. Oktober 1923, veränderte nachhaltig die Landschaft der Kunst des 20. Jahrhunderts. Als Schlüsselfigur der Pop-Art-Bewegung stellte er nicht nur seine Ära dar; er hinterfragte sie aktiv und verwandelte alltägliche Bilder in überzeugende künstlerische Aussagen. Seine Kindheitserziehung in einer wohlhabenden jüdischen Familie förderte sowohl ein kulturelles Bewusstsein als auch eine frühe künstlerische Neigung. Die frühzeitige Exposition gegenüber Museen und Konzerten, gepaart mit einer tiefen Wertschätzung für Jazzmusik, legte den Grundstein für einen kreativen Geist, der die konventionellen Vorstellungen von Fine Art herausfordern würde. Obwohl er zunächst in seinen Jugendjahren Realismus zeichnen und malen lernte, begann Lichtensteins formale Ausbildung 1939 am Art Students League in New York City unter Reginald Marsh, gefolgt von Studien an der Ohio State University – die er kurzzeitig durch den Krieg unterbrach.

Fragen & Antworten

Welche Atmosphäre verleiht "Schlafende Mädchen" von Roy Lichtenstein einem Raum?

"Schlafende Mädchen" von Roy Lichtenstein strahlt eine Romantisch Atmosphäre aus und wird für ein Wohnbereich empfohlen. Die Stimmung beschreibt das Gefühl, das das Werk in den umgebenden Raum bringt.

Welcher Raum wird für die Präsentation von „Schlafende Mädchen“ unter Berücksichtigung der Farbpalette empfohlen?

Aufgrund seiner Neutrale Töne-Palette wird "Schlafende Mädchen" von Roy Lichtenstein für ein Wohnbereich empfohlen; die Farbstimmung ist einer der Gründe für diese Empfehlung.

Welche Farbe dominiert in "Schlafende Mädchen" von Roy Lichtenstein?

"Schlafende Mädchen" weist einen Spektrum von Grün bis Violett Farbton auf.

§ 4Die Künstlerin oder der Künstler

Roy Lichtenstein

Roy Lichtenstein

1923 - 1997, Vereinigte Staaten von Amerika

Kurzinfos zu Roy Lichtenstein

  • Artistic Movement Or Style: Pop Art
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Pop Art']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Reginald Marsh']
  • Date Of Birth: 1923
  • Date Of Death: 1997
  • Full Name: Roy Fox Lichtenstein
  • Nationality: Amerikaner
  • Notable Artworks:
    • Whaam!
    • Drowning Girl
    • Oh, Jeff…I Love You, Too…But…
    • Masterpiece
    • Look Mickey
  • Place Of Birth: Manhattan, Vereinigte Staaten von Amerika

Künstlerbiografie

Das Leben von Roy Lichtenstein

Manhattan, New York City, 27. Oktober 1923. Roy Lichtenstein tritt als Sohn von Milton und Beatrice in die Welt. Die urbane Energie der Metropole bildet die Kulisse für ein Leben, das schließlich die Grenzen der bildenden Kunst herausfordern wird. Er wächst in einer jüdischen Familie des gehobenen Mittelstands auf und nimmt die kulturellen Rhythmen der Stadt durch Museen und Jazzmusik in sich auf.

Die Flugbahn seiner Karriere verschiebt sich in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er tritt als führende Figur der Pop-Art-Bewegung hervor, einer Ära, die durch eine radikale Abkehr vom schweren, emotionalen Pinselstrich des Abstrakten Expressionismus definiert ist. Anstatt nach innen zu blicken, richtet er seinen Blick nach außen auf die glänzenden, mechanischen Oberflächen der amerikanischen Massenkultur. Er findet seine Sujets in den am meisten übersehenen Ecken des täglichen Lebens: den dramatischen Panels von Comic-Heften und den kargen, repetitiven Mustern der kommerziellen Werbung.

Sein Werk verwandelt die flüchtige Sprache des Drucks in etwas Monumentales. Indem er die visuelle Kurzschrift der Massen übernimmt, erzwingt er eine Konfrontation zwischen dem Prestige hochkarätiger Galerien und dem alltäglichen Puls der Straße. Seine Präsenz in der Kunstwelt ist durch eine bewusste Distanz gekennzeichnet, wobei er genau die Werkzeuge der industriellen Reproduktion nutzt, um neu zu definieren, was ein Gemälde sein kann.

Frühes Leben, Familie und Ausbildung

Manhattan, 1923. Die pulsierende Metropole bildet die Kulisse für die Ankunft von Roy Fox Lichtenstein in einer jüdischen Familie des gehobenen Mittelstands. Während sein Vater Milton als Immobilienmakler tätig ist, führt ihn seine Mutter Beatrice, eine ausgebildete Pianistin, in die kulturellen Rhythmen New Yorks ein. Diese frühen Jahre sind geprägt von einer dualen Versenkung in das Visuelle und das Auditive; seine Kindheit verbringt er mit dem Besuch von Museen und Konzerten, wobei er eine tiefe Verbundenheit zur Jazzmusik entwickelt, die ihn sein gesamtes Leben lang begleiten wird.

Im Jahr 1939 verschiebt sich sein Lebensweg hin zu einer formalen Disziplin. Er tritt in die Art Students League of New York ein und begibt sich unter die Anleitung von Reginald Marsh. In dieser Phase liegt der Fokus noch ganz auf den Grundlagen des Zeichnens und Malens. Von diesen ersten künstlerischen Erkundungen führt ihn sein Weg an die Ohio State University, wo er ein Studium der bildenden Kunst aufnimmt. Dieses akademische Fundament verleiht ihm die technische Präzision, die später das Fundament für seine radikalen Abkehr von der traditionellen Repräsentation bilden wird.

Militärdienst und Rückkehr zum Studium

Die Entwicklung von Lichtensteins Ausbildung erfährt im Jahr 1943 eine abrupte Wendung. Der Wehrdienst entzieht ihn dem Klassenzimmer und führt ihn in die United States Army. Für zwei Jahre verlagert sich der Fokus vom Atelier an die Frontlinien Europas. Er dient in Frankreich, Belgien und Deutschland und navigiert durch das Chaos der Kriegsjahre zwischen 1943 und 1945. In dieser Zeit arbeitet er als Sanitäter, als Zeichner und als Künstler, wobei er die Realität seiner Umgebung skizziert, während der Konflikt seinen Höhepunkt erreicht.

Der Krieg endet, doch der Übergang zurück in das zivile Leben erfolgt nicht unmittelbar. Nach dem Ende der Feindseligkeiten im Jahr 1945 bleibt Lichtenstein noch eine Zeit lang in Frankreich, mit der Absicht, an der Sorbonne zu studieren. Dieser Plan löst sich jedoch auf, als sein Vater schwer erkrankt und eine Rückkehr in die Vereinigten Staaten erzwingt. Er kehrt an die Ohio State University zurück, um das zu vollenden, was er begonnen hat. Bis 1946 schließt er seinen BFA ab und ist bereit, als ausgebildeter Praktiker in die professionelle Kunstwelt zurückzukehren.

Lehrtätigkeit und frühe Werke

In den Jahren nach dem Krieg bewegt sich Roy Lichtenstein durch die akademische Landschaft des amerikanischen Mittleren Westens und der Ostküste. Als Kunstlehrer an der Ohio State University nimmt er eine Position ein, die er über ein Jahrzehnt lang immer wieder ausübt. In dieser Zeit vollzieht sich ein entscheidender Wandel in seinem kreativen Schaffen. Er distanziert sich von dem schweren, emotional aufgeladenen Pinselstrich des Abstrakten Expressionismus. Stattdessen beginnt er, mit kubistischen Interpretationen und lyrischen Werken zu experimentieren, die vom Teppich von Bayeux inspiriert sind. Zudem setzt er sich mit Themen des Wilden Westens auseinander und erschafft Serien von Zeichnungen und Gemälden, die ein wachsendes Interesse an stilisierter, drucktechnischer Bildsprache widerspiegeln.

Der Übergang zu einer grafischeren Sprache beschleunigt sich durch seine verschiedenen akademischen Berufungen. Im Jahr 1957 wechselt er an die State University of New York in Oswego, um Industriedesign zu lehren. Diese Rolle fällt in eine Phase intensiver Experimentierfreudigkeit. Er beginnt, Cartoon-Figuren wie Mickey Mouse und Donald Duck mit abstrakten Hintergründen zu verschmelzen. Dieser hybride Ansatz markiert eine radikale Abkehr von der traditionellen bildenden Kunst. Später ist er als Assistenzprofessor am Douglass College, der Rutgers, State University of New Jersey, sowie als Assistenzprofessor am SUNY Oswego tätig. Diese akademischen Umfelder bieten ihm die nötige Stabilität, um eine visuelle Sprache zu perfektionieren, welche die Textur der traditionellen Malerei ablehnt und stattdessen eine mechanische, distanzierte Ästhetik sucht.

Technik und sein charakteristischer Stil

Die Leinwand verwandelt sich in einen Ort mechanischer Präzision. Lichtenstein entkleidet das Werk des sichtbaren Pinselstrichs und ersetzt die individuelle Handschrift des Künstlers durch die kühle, kalkulierte Sprache der Massenproduktion. Er adaptiert die Ästhetik von Comic-Heften und der Werbeindustrie, wobei er kräftige Primärfarben und schwere, schwarze Konturen nutzt, um seine Motive zu definieren. Die Bildsprache wirkt dabei distanziert; sie ahmt die flache, unpersönliche Qualität einer gedruckten Seite nach, anstatt die Textur einer handgemalten Oberfläche zu präsentieren.

Die Textur wird durch die bewusste, systematische Anwendung von Ben-Day-Dots erzeugt. Diese kleinen, farbigen Punkte kreieren Schattierungen und Abstufungen, die den Look des billigen, kommerziellen Drucks replizieren. Dabei malt er diese Punkte nicht einzeln auf. Stattdessen verwendet er Schablonen aus dünnem Kunststoff oder Metall und führt einen Pinsel oder einen Lappen über die Oberfläche, um ein gleichmäßiges, maschinell wirkendes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Diese Technik verwandelt den Akt des Malens in einen Prozess der Reproduktion und lässt die Grenze zwischen freier Kunst und industrieller Fertigung verschwimmen.

Hauptwerke und ikonische Gemälde

Der Wandel hin zu seinem unverwechselbaren Stil vollzieht sich im Jahr 1961 mit Look Mickey. Hier markiert die Aneignung einer Disney-Figur eine radikale Abkehr von seinen früheren abstrakten Experimenten. Er distanziert sich von dem schweren, emotional aufgeladenen Pinselstrich des vorangegangenen Jahrzehnts und entscheidet sich stattdessen für die mechanische Klarheit des Comic-Strips. Das Werk fungiert als Brücke, die die Sprache der Schundliteratur in eine formale, großformatige Komposition übersetzt.

Bis 1963 weitet sich das Ausmaß seiner visuellen Untersuchung weiter aus. Whaam! explodiert förmlich über die Leinwand und nutzt die dramatischen, fragmentierten Panels von Kriegs-Comics, um einen Moment höchster Gewalt einzufangen. Gleichzeitig präsentiert Drowning Girl eine ganz andere Art von Spannung. Das Bild konzentriert sich auf eine im Wasser versunkene Frau, deren Gesicht von stilisierten Tränen und einer Sprechblase gezeichnet ist, die ein Gefühl des persönlichen Widerstands ausdrückt. Diese Werke stellen nicht bloß Szenen dar; sie frieren das Melodram der Massenmedien in statische, grafische Objekte ein.

Das Gemälde Nurse aus dem Jahr 1964 setzt diese Erkundung des Romantischen und des Dramatischen fort. Es nutzt dieselben kontrastreichen Umrisse und Ben-Day-Dots, die seine bekannteste Schaffensperiode definieren. Das Motiv, eine Krankenschwester aus einem Comic-Liebesroman, wird mit einer Distanz dargestellt, welche die Künstlichkeit des Ausgangsmaterials betont. Sein Schaffen in dieser Ära bleibt konsequent auf die Schnittstelle zwischen menschlicher Emotion und industrieller Reproduktion fokussiert.

  • Look Mickey (1961)
  • Whaam! (1963)
  • Drowning Girl (1963)
  • Nurse (1964)

Späte Jahre und Tod

Die 1960er Jahre brachten eine tiefgreifende Veränderung in seinem Privatleben mit sich, als er 1968 Dorothy Herzka heiratete. In dieser Ära setzte er seine unermüdliche Schöpfungskraft fort und weitete seine künstlerische Reichweite über verschiedenste Medien aus. Sein Werk blieb überaus produktiv und umfasst mehr als fünftausend Schöpfungen, darunter Gemälde, Skulpturen und Wandbilder. Dabei entwickelte er sich über den anfänglichen Schock seines comic-inspirierten Stils hinaus weiter und widmete sich komplexeren Kompositionen, einschließlich Serien, die auf die klassische Kunst und die Schönheit der Landschaft Bezug nahmen.

Das Ende kam unerwartet in den späten 1990er Jahren. Im August 1997 erkrankte er an einer Lungenentzündung, die seinen Körper letztlich zu sehr forderte. Am 29. September 1997 verstarb er an den Komplikationen dieser Infektion. Er wurde 73 Jahre alt.

Vermächtnis und bleibender Einfluss

Im Zuge seines Einflusses lösen sich die Grenzen zwischen Hochkunst und Populärkultur zunehmend auf. Indem er die visuelle Sprache von Comic-Strips und Werbung in den musealen Raum erhob, erzwang er eine Konfrontation zwischen der bildenden Kunst und der massenproduzierten Bildwelt des täglichen Lebens. Dieser Wandel veränderte weit mehr als nur die Sujets der Malerei; er stellte die Definition von künstlerischer Urheberschaft und Originalität grundlegend infrage. Sein Werk bleibt ein Katalysator für den kritischen Dialog über die Schnittstellen von Kunst, Kultur und Kommerz.

Seine Präsenz ist in den bedeutendsten Museumssammlungen weltweit spürbar. Von den Hallen der Tate in London bis hin zum Museum of Modern Art in New York bleibt seine Ästhetik ein fundamentaler Bestandteil des modernen Kanons. Die Wirkung seiner Methode erstreckt sich bis in das Grafikdesign, die Illustration und die zeitgenössische digitale Kunst, wo das Spannungsfeld zwischen dem Mechanischen und dem Handgemalten bis heute nachhallt. Er war nicht bloß ein Teilnehmer der Pop-Art-Bewegung; er war maßgeblich an ihrer Entstehung beteiligt und schuf ein visuelles Vokabular, das in unserem mediengetränkten Zeitalter als primärer Referenzpunkt dafür dient, wie wir Bilder konsumieren.

  • Whaam! (1963)
  • Drowning Girl (1963)
  • Masterpiece (1962)
  • Look Mickey (1961)

§ 5Ähnliche Werke

§ 6Fragen

Eckdaten

  • Thema: Frauenbild, Schlaf
  • Dimensionen: 36 x 36 cm
  • Titel: Schlafende Frau
  • Ort: Privatsammlung
  • Künstler: Roy Lichtenstein
  • Stil: Pop, Surreal

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Welche Technik ist Roy Lichtenstein bei der Erstellung von *Sleeping Girl* am häufigsten angewandt?
Frage 2:
Aus welchem Medium stammt die ursprüngliche Quelle für das Bild *Sleeping Girl*?
Frage 3:
Welche Aussage trifft am besten auf die Farbpalette von *Sleeping Girl* zu?
Frage 4:
Welche Bedeutung hat die Darstellung der schlafenden Frau in der Kunstgeschichte?
Frage 5:
Was ist der Hauptzweck von Lichtensteins Verwendung von Ben-Day-Dots?

§ 7Diesen Eintrag zitieren

AllPaintingsStore.com, “Roy Lichtenstein, Schlafende Mädchen (1964)”, https://allpaintingsstore.com/de/art/roy-lichtenstein-schlafende-madchen-6WHLNT-de/ArtistReproduction/ (abgerufen am 12 Oktober 2026).

§ 8Die Reproduktion

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln Zum digitalen Bild wechseln)

Es ist am Rand des Bestellblatts vermerkt; der aktuelle Stand dieses Blattes lautet wie folgt.

Schlafende Mädchen

Art der Reproduktion

Format der Reproduktion

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Erstklassige Meisterkünstler

Mehr Detailtiefe, Raffinesse und zusätzliche Produktionszeit

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Rahmen für Reproduktionen

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Bei Kunstwerken oder Reproduktionen, die an einer Seite größer als 105 cm (ca. 41 Zoll) sind, wird der Rahmen zerlegt als Bausatz geliefert. Diese Methode gewährleistet eine sichere Zustellung und verhindert Schäden während des Transports.

Professionelle Montage erforderlich – dies ist kein DIY-Produkt.
Der Bausatz muss von einem erfahrenen professionellen Rahmenmacher zusammengebaut und die Leinwand gespannt werden. Hierfür werden Holzleim (nicht im Lieferumfang enthalten), eine Leinwandspannzange sowie Klemmen benötigt, um die Keilleisten während des Trocknungsvorgangs rechtwinklig zu halten. Eine unsachgemäße Montage oder eine ungleichmäßige Spannung der Leinwand kann das Kunstwerk dauerhaft beschädigen und ist nicht durch unsere Garantie abgedeckt.

  • Alle Vollholzkomponenten sind enthalten, präzise auf Maß zugeschnitten.

  • Der Zusammenbau erfolgt mit den mitgelieferten Schrauben sowie Holzkleber für die Eckverbindungen, der nicht im Lieferumfang enthalten ist und vom Rahmenbauer selbst beschafft werden muss.

  • Professionelles Werkzeug ist erforderlich und nicht im Lieferumfang enthalten: eine Keilrahmenzange (Spannwerkzeug) sowie Klammern, um die Leisten während der Trocknungszeit des Klebers rechtwinklig zu fixieren.

Wichtiger Hinweis:
Für die Eckverbindungen wird Holzleim benötigt, die Leisten müssen mit Zwingen fixiert werden, bis der Leim vollständig getrocknet ist, und das Spannen der Leinwand auf dem fertigen Rahmen erfordert eine Keilrahmen-Zange. Keines dieser Utensilien ist im Set enthalten. Bitte stellen Sie sicher, dass ein erfahrener Rahmenmacher zur Verfügung steht, bevor Sie diese Größe bestellen.

Beschriftung

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