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      Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
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      Andrea Palladio

      1508 - 1580

      Kurzinfos

      • Art period: Renaissance
      • Born: 1508, Padua, Italien
      • Lifespan: 72 years
      • Top 3 works:
        • Exterior
        • Thermen Agrippae
        • Villa Foscari
      • Topics explored:
        • palladian style
        • symmetry
      • Top-ranked work: Exterior
      • Copyright status: Public domain
      • Mehr…
      • Museums on APS:
        • Royal Institute of British Architects
        • La Casa del Libro Museo Biblioteca
        • Teatro Olimpico
        • Basilika
      • Nationality: Italien
      • Creative periods: mature period
      • Also known as:
        • Andrea di Pietro della Gondola
        • Palladio
      • Died: 1580
      • Works on APS: 9

      Frühes Leben und Ausbildung

      • Geboren: Andrea di Pietro della Gondola, 30. November 1508 in Padua, Italien
      • Gestorben: 19. August 1580
      • Herkunft: Venezianische Republik
      • Frühe Erfahrungen als Steinmetz in der Werkstatt von Bartolomeo Cavazza da Sossano.
      • Umzug nach Vicenza und Tätigkeit als Steinmetz, Schaffung von Monumenten und dekorativen Skulpturen unter dem Einfluss des manieristischen Stils von Michele Sanmicheli.
      • Die Lehrzeit vermittelte grundlegende Fähigkeiten im Bauwesen und in der Bildhauerei.

      Einfluss von Gian Giorgio Trissino und frühe architektonische Entwicklung

      • Bedeutende Mentorenschaft unter dem Humanisten, Dichter und Gelehrten Gian Giorgio Trissino von 1538-1539.
      • Trissino führte Palladio in klassische Literatur, Kunst und Wissenschaften ein und förderte so die Wertschätzung für Vitruvs architektonische Prinzipien.
      • Erste Gelegenheit, antike Architektur in Rom unter Trissinos Anleitung zu studieren.
      • Von Trissino als "Palladio" bezeichnet, was auf die griechische Göttin Pallas Athene und eine Figur in Trissinos Theaterstück anspielt.

      Die Brüder Barbaro und die Entwicklung des Palladianischen Stils

      • Die Förderung durch Kardinal Daniele Barbaro und Marcantonio Barbaro prägte Palladios Karriere maßgeblich.
      • Weitere Studien der klassischen Architektur in Rom, 1554.
      • Wurde "proto della serenissima" (Oberarchitekt der Republik Venedig).
      • Entwicklung seines unverwechselbaren architektonischen Stils auf Basis römischer und griechischer Prinzipien.
      • Betonung von Symmetrie, Proportionen und Harmonie inspiriert von Vitruvius.

      Hauptwerke und architektonische Beiträge

      • Basilica Palladiana (Vicenza): Bemerkenswert für ihre Integration gotischer Strukturen mit klassischen Elementen. Der Bau erstreckte sich über Jahrzehnte und wurde nach seinem Tod fortgesetzt.
      • Villa Rotonda (in der Nähe von Vicenza): Ein typisches Beispiel für die palladianische Architektur, das einen symmetrischen Grundriss und vier Portiken aufweist, die den Himmelsrichtungen zugewandt sind.
      • Villa Foscari (in der Nähe von Venedig): Gefeiert für ihre elegante Schlichtheit und harmonischen Proportionen.
      • Palazzo Chiericati (Vicenza): Demonstriert Palladios Meisterschaft in klassischen Fassaden und Innenarchitektur.
      • Teatro Olimpico (Vicenza): Ein innovatives frühes Beispiel für ein permanentes, geschlossenes Theater mit illusionistischer Szenerie.

      Vermächtnis und historische Bedeutung

      • Verfasste I quattro libri dell'architettura ("Die vier Bücher der Architektur"), veröffentlicht 1570, das seine architektonischen Prinzipien kodifizierte und in ganz Europa großen Einfluss hatte.
      • Palladianismus: Sein Stil beeinflusste die Architektur über Jahrhunderte hinweg und inspirierte Architekten wie Inigo Jones in England und Thomas Jefferson in Amerika.
      • UNESCO-Weltkulturerbe: Die Stadt Vicenza und die Palladianischen Villen der Veneto sind als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, was dem außergewöhnlichen architektonischen Erbe Anerkennung zollt.
      • Gilt als einer der einflussreichsten Architekten in der westlichen Geschichte aufgrund seiner innovativen Entwürfe und seines bleibenden Einflusses auf Architekturtheorie und -praxis.