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      Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
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      Ferdinand Georg Waldmüller

      1793 - 1865

      Kurzinfos

      • Color intensity:
        • ausgewogen
        • monochrom
      • Mediums:
        • acryl auf leinwand
        • öl auf leinwand
      • Top 3 works:
        • Kinder
        • Empfang des Großfürsten Alexander Nikolajewitsch durch Fürst Metternich in der Wiener Hofburg im Jahr 1829
        • Die Familie Eltz
      • Topics explored: landscape
      • Best occasions: akzentuierung
      • Movements: biedermeier
      • Also known as:
        • Ferdinand Waldmüller
        • Georg Waldmüller
      • Works on APS: 26
      • Typical colors: espresso
      • Top-ranked work: Kinder
      • Emotional tone: gelassen
      • Mehr…
      • Room fit: wohnbereich
      • Corpus themes: austrian tradition
      • Nationality: Österreich
      • Died: 1865
      • Creative periods: mature period
      • Copyright status: Public domain
      • Art period: 19. Jahrhundert
      • Born: 1793, Wien, Österreich
      • Museums on APS:
        • Kunsthistorisches Museum
        • Akademie der bildenden Künste Wien
        • Neue Pinakothek
        • Eremitage Museum
        • Museo Thyssen-Bornemisza
      • Lifespan: 72 years

      Frühe Jahre und Ausbildung

      • Geboren: 15. Januar 1793 in Wien, Österreich
      • Gestorben: 23. August 1865 in Hinterbrühl, Österreich (im Alter von 72 Jahren)
      • Nationalität: Österreicher
      • Die frühen Jahre waren geprägt von finanziellen Schwierigkeiten nach dem Tod seines Vaters.
      • Besuchte ab 1807 die Akademie der bildenden Künste Wien, jedoch war die Teilnahme unregelmäßig.
      • Verfolgte zunächst die Porträtmalerei, entwickelte aber später ein starkes Interesse an Landschaftsbildern und Genreszenen.

      Karriere und künstlerische Entwicklung

      • Die frühe Karriere umfasste Arbeiten als Kulissengebauer und Porträtmaler während einer Tournee mit seiner Frau, der Sängerin Katharina Weidner.
      • Entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der durch realistische Darstellungen des täglichen Lebens gekennzeichnet ist, insbesondere ländliche Szenen.
      • Wurde 1819 Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien, stand aber aufgrund seiner Forderung nach Naturbetrachtung und Kritik am Akademiensystem vor Streitigkeiten.
      • Häufige Reisen nach Italien (beginnend ab 1825) und in die Region Salzkammergut beeinflussten seinen Landschaftsmalstil maßgeblich.
      • Bekannt für seine detaillierten und verfeinerten Beschreibungen von Texturen und Licht, oft Darstellung des ländlichen Alltags mit einer sozialkritischen Perspektive.
      • Seine Werke wurden von Zeitgenossen zunächst wegen ihres Realismus kritisiert, erlangten aber später Anerkennung für ihren künstlerischen Wert.

      Hauptwerke und Themen

      • Verkäuferin von venezianischem Obst (1826): Ein frühes Beispiel seines Genreszenen-Stils.
      • Selbstporträt (1828): Demonstriert seine Fähigkeiten in der Porträtmalerei.
      • Louise Mayer (1836) Eine bemerkenswerte Porträtaufgabe.
      • Ansicht von Ischl (1838): Zeigt seine Landschaftsmalkunst.
      • Am Allerheiligen (1839): Fängt eine Szene aus dem Landleben ein.
      • Der Liebesbrief (1849): Eine Genreszene, die häusliche Intimität darstellt.
      • Badende Frauen (ca. 1848–1849): Ein Beispiel für seine Auseinandersetzung mit sozialen Themen.
      • Wiederkehrende Themen umfassen: Landleben, Familienbeziehungen, die Auswirkungen von Armut und Unglück sowie die Schönheit der Natur.

      Historische Bedeutung und Vermächtnis

      • Gilt als einer der wichtigsten österreichischen Maler der Biedermeierzeit.
      • Setzte sich für Naturbetrachtung und Plein-Air-Malerei ein, was spätere Kunstrichtungen wie den Impressionismus vorwegnahm.
      • Seine sozialkritischen Genreszenen stellten die konventionellen Darstellungen des Landlebens seiner Zeit in Frage.
      • Beeinflusste eine Generation von Künstlern mit seinem detaillierten Realismus und Fokus auf alltägliche Themen.
      • Trotz Kritik und Rückschlägen während seiner Karriere erlangte Waldmüllers Werk später internationale Anerkennung.
      • Sein Vermächtnis liegt in seinem Beitrag zur österreichischen Kunst und seinem bahnbrechenden Ansatz in der Landschafts- und Genresmalerei.

      Späteres Leben und Anerkennung

      • Vermählte sich 1851 mit Anna Bayer.
      • Erlebte finanzielle Schwierigkeiten trotz einiger Erfolge.
      • Nahm an der Weltausstellung in Paris (1855) teil und stellte im Buckingham Palace (1856) aus, wodurch er die Anerkennung von Kaiser Napoleon III. und Königin Victoria erhielt.
      • Wurde 1857 aufgrund seiner anhaltenden Kritik gezwungen, sich von der Akademie der bildenden Künste Wien zurückzuziehen.
      • Er erhielt eine Pension und wurde kurz vor seinem Tod am 23. August 1865 in Hinterbrühl zum Ritter geschlagen.

      Kunst-Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      In welchem Jahr wurde Ferdinand Georg Waldmüller geboren?
      Frage 2:
      Welche Kunstrichtung wird Ferdinand Georg Waldmüller hauptsächlich zugeordnet?
      Frage 3:
      Was war ein wiederkehrendes Thema in den Gemälden von Waldmüller?
      Frage 4:
      Welche Institution kritisierte Waldmüller aufgrund ihrer Lehrmethoden?
      Frage 5:
      Wo fand Waldmüllers Werk internationale Anerkennung, nachdem er zunächst Kritik erfahren hatte?