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      Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
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      Lisa Yuskavage

      Kurzinfos

      • Art period: – Zeitgenössisch
      • Born: 1962, Philadelphia, Vereinigte Staaten von Amerika
      • Top 3 works:
        • Dusk
        • The Feminist's Husband
        • Big Blonde Squatting
      • Copyright status: Under copyright
      • Mehr…
      • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
      • Top-ranked work: Dusk
      • Works on APS: 9

      Lisa Yuskavage: Eine Biografie

      • Geboren: Philadelphia, Vereinigte Staaten von Amerika (1962)
      • Status: Lebt und arbeitet in New York City

      Frühes Leben und Ausbildung

      • Yuskavage wurde 1962 in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Schon in jungen Jahren zeigte sie ein starkes Interesse an der Kunst.
      • Sie besuchte die Tyler School of Art an der Temple University und zeigte früh künstlerisches Talent.
      • Im dritten Studienjahr nahm sie am Austauschprogramm der Tyler School of Art in Rom teil, wodurch sich ihr Wissen über europäische Kunstgeschichte und Kultur erweiterte.
      • Sie erlangte 1984 einen Bachelor of Fine Arts (BFA) von der Temple University.
      • Yuskavage erhielt 1986 einen Master of Fine Arts (MFA) von der Yale School of Art.

      Künstlerischer Stil und Themen

      • Fokus auf Figurenmale: Yuskavage ist vor allem für ihre Figurenmale bekannt, insbesondere Darstellungen von Frauen.
      • Paradoxe Leinwände: Ihre Arbeit kombiniert scheinbar "unwürdige" Sujets mit klassischen, historischen Maltechniken und schafft so visuell paradoxe Leinwände.
      • Voluptüose und erotische Bildsprache: Sie porträtiert oft üppige, erotische und manchmal cartoonhafte oder engelhafte junge Frauen (und neuerdings auch Männer) in atmosphärischen Landschaften, die Fiktion und Realität miteinander verbinden.
      • Wiederaufleben der Figuration: Yuskavage wird weithin mit einer Wiederbelebung des figurativen Malens in der zeitgenössischen Kunst in Verbindung gebracht.
      • Psychologisch aufgeladene Narrative: Ihre Gemälde enthalten oft komplexe, psychologisch aufgeladene Erzählungen, die sich langsam entfalten und manchmal filmähnliche Sequenzen ähneln.
      • Farbe und Technik: Sie verwendet Renaissance-Techniken in Kombination mit Prinzipien der Color Field Painting und schafft so einen einzigartigen visuellen Stil.
      • Einflüsse: Yuskavage nennt diverse Inspirationen, darunter Giovanni Bellini, Johannes Vermeer und Edgar Degas.

      Wichtige Themen und Interpretationen

      • Dichotomien in der Interpretation: Kritiker haben unterschiedliche Interpretationen ihrer Arbeit angeboten und sich oft auf Binaritäten wie "Entfremdung und Zuneigung", "Selbstliebe und Selbsthass" sowie "Banalität und Ernsthaftigkeit" gestützt.
      • Der Blick: Ihre Gemälde sind theoretisch mit psychologisch motivierten Theorien des Sehens verbunden, insbesondere mit dem Konzept des "“Blicks”".
      • Verweigerung einer einzigen Interpretation: Yuskavage betont selbst, dass ihre Gemälde einer einfachen oder einzelnen Interpretation widerstehen. Sie ermutigt die Betrachter, mehrere Perspektiven und Bedeutungen zu berücksichtigen.
      • Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte: Ihre Arbeit zeigt eine tiefe Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte, insbesondere mit der Tradition des Aktmalens, die sie durch eine zeitgenössische Linse neu interpretiert.

      Wichtige Errungenschaften und Anerkennung

      • Kritischer Beifall: Roberta Smith lobte Yuskavages Arbeit für ihre "köstlich künstliche Farbe" und "offene Sexualität".
      • Kommerzieller Erfolg: Ihre Ausstellungen haben einen bedeutenden kommerziellen Erfolg erzielt, wobei Gemälde bei Auktionen über 1 Million Dollar erzielten.
      • Soloausstellungen: Sie hatte zahlreiche Soloausstellungen in renommierten Galerien wie David Zwirner (New York) und Greengrassi (London).
      • Museumsbestände: Ihre Werke befinden sich in bedeutenden Museumsbeständen weltweit, darunter das Art Institute of Chicago, das Museum of Modern Art (New York) und das Whitney Museum of American Art.
      • Auszeichnungen und Stipendien: Yuskavage hat mehrere Auszeichnungen und Stipendien erhalten, darunter das Tiffany Foundation Grant (1996).
      • Die Brood Ausstellung: Eine wichtige Soloausstellung, *Lisa Yuskavage: The Brood*, wurde 2015 im Rose Art Museum der Brandeis University gezeigt und umfasste 25 Jahre ihrer Arbeit.
      • Eingeführt in "The L Word": Ihr Gemälde “Half-Family” wurde in einer Episode der Emmy-nominierten Fernsehserie *The L Word* vorgestellt.

      Kunst-Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      Wo wurde Lisa Yuskavage geboren?
      Frage 2:
      Welche Kunstschule besuchte Lisa Yuskavage für ihren MFA-Abschluss?
      Frage 3:
      Welches wiederkehrende Thema findet sich in den Aktmalereien von Lisa Yuskavage?
      Frage 4:
      Welcher künstlerischen Bewegung war Lisa Yuskavage stark verbunden?