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      Atelier · Gegründet 2015 · Paris, Frankreich
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      Miné Okubo

      1912 - 2001

      Kurzinfos

      • Typical colors: reinweiß
      • Emotional tone:
        • reflektierend
        • melancholisch
      • Art period: Moderne
      • Topics explored:
        • resilience
        • observation
        • japanese american
        • japanese internment
        • wwii
      • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
      • Museums on APS: Japanisches Amerikanisches Nationalmuseum
      • Vibe: gelassenheit
      • Color intensity: ausgewogen
      • Top 3 works:
        • [Unbetitelt]
        • [Untitled]
        • (3 Women Going to Church)
      • Copyright status: Under copyright
      • Best occasions:
        • akzentuierung
        • reflektierend
      • Mehr…
      • Gift suitability: other-none
      • Top-ranked work: [Unbetitelt]
      • Corpus themes:
        • resilience
        • observation
        • personal narrative
        • resilience narrative
        • japanese american experience
      • Born: 1912, Riverside, Vereinigte Staaten von Amerika
      • Room fit: wohnbereich
      • Movements: social realism
      • Lifespan: 89 years
      • Also known as: 大久保 ミネ (Ōkubo Mine)
      • Works on APS: 72
      • Died: 2001
      • Mediums: acryl auf leinwand

      Miné Okubo: Leben, Kunst und Vermächtnis

      Frühes Leben und Ausbildung

      • Geboren: 27. Juni 1912 in Riverside, Kalifornien, als Tochter japanischer Einwanderer.
      • Okubo zeigte bereits früh Talent für die Kunst, was von ihrer Familie gefördert wurde.
      • Sie absolvierte eine formale künstlerische Ausbildung an der University of California, Berkeley, und reiste später 1938 nach Europa, um ihre Studien fortzusetzen.
      • Ihr Aufenthalt in der Schweiz wurde durch die zunehmenden politischen Spannungen vor dem Zweiten Weltkrieg verkürzt.

      Internierung und künstlerische Reaktion

      • Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurden Okubo und ihr Bruder Benji gewaltsam von ihrem Zuhause entfernt und in amerikanische japanische Internierungslager gebracht.
      • Zuerst wurden sie 1942 an das Tanforan Assembly Center geschickt, später jedoch an das Topaz War Relocation Center in Utah.
      • Während ihrer Haft begann Okubo ein bemerkenswertes Projekt: Sie dokumentierte akribisch das tägliche Leben innerhalb der Lager durch über 2.000 Zeichnungen und Skizzen.
      • Diese Werke erfassten die harten Realitäten des Lagerlebens – die beengten Wohnverhältnisse, bürokratische Prozesse, emotionale Belastung und die Widerstandsfähigkeit der Internierten.

      Citizen 13660: Zeugnis von Macht

      • Nach ihrer Freilassung im Jahr 1944 ordnete Okubo eine Auswahl von 198 Zeichnungen und begleitendem Text zu einem Buch namens Citizen 13660 zusammen.
      • Das Buch, das 1946 veröffentlicht wurde, gilt als wegweisende Arbeit zur Dokumentation der Erfahrung der japanischen Amerikaner in den Internierungslagern.
      • Der Titel bezieht sich auf die ihm zugewiesene Nummer innerhalb des Internierungssystems und betont den entwürdigenden Aspekt der zwangsweisen Umsiedlung.
      • Die Zeichnungen zeichnen sich durch ihre Direktheit, Ehrlichkeit und emotionale Tiefe aus und bieten einen eindringlichen visuellen Bericht über ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte.

      Nachkriegsberuf und künstlerische Entwicklung

      • Nach dem Krieg zog Okubo nach New York City, wo sie ihre künstlerische Karriere fortsetzte.
      • Sie arbeitete als freiberufliche Künstlerin und schuf Illustrationen für Zeitschriften und Bücher sowie verfolgte Wandprojekten.
      • Ihr Stil entwickelte sich im Laufe der Zeit, aber sie behielt stets einen Fokus auf soziale Kommentare und humanistisches Thema.
      • Okubo erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen, darunter Stipendien vom National Endowment for the Arts.

      Einflüsse und Vermächtnis

      • Okubos Werk wurde von der Sozialrealistischen Bewegung beeinflusst, die sich darauf konzentrierte, soziale Probleme und den Alltag mit einem Fokus auf Realismus darzustellen.
      • Sie ließ sich von Künstlern wie Käthe Kollwitz inspirieren, die für ihre kraftvollen Darstellungen menschlichen Leidens bekannt ist.
      • Ihr Vermächtnis liegt in ihrer mutigen Dokumentation der Internierungserfahrung und ihrem Beitrag zur Sensibilisierung für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit.
      • “Citizen 13660” bleibt ein wichtiges historisches Dokument und hallt bis heute nach, erinnert uns an die Bedeutung von Wachsamkeit gegen Vorurteile und Diskriminierung.

      Tod und Erinnerung

      • Miné Okubo starb am 10. Februar 2001, hinterließ ein mächtiges Werk, das weiterhin inspiriert und unterrichtet.
      • Ihre Kunst wird in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen aufbewahrt, um ihre Geschichte und Botschaft für zukünftige Generationen zu erhalten.

      Kunst-Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      Wie ist Miné Okubo hauptsächlich bekannt für die Dokumentation?
      Frage 2:
      Wie heißt Okubos bahnbrechendes Werk, das ihre Erfahrungen in den Internierungslagern dokumentiert?
      Frage 3:
      Wo ließ sich Okubo nach ihrer Freilassung vom Krieg nieder und setzte ihre künstlerische Karriere fort?
      Frage 4:
      Welche Kunstrichtung beeinflusste Okubos Werk maßgeblich?
      Frage 5:
      Wie wurde Miné Okubo für ihre Arbeit ausgezeichnet?