30 Tage Geld-zurück-Garantie Weltweit kostenlose Lieferung
446.261Kunstwerke 30.640Künstlerinnen und Künstler 4.753Museen 32Sprache
Land
Währung
Sprache
Atelier · Seit 2015 · Paris, Frankreich
AllPaintingsStore
allpaintingsstore.com
Mein Konto Wunschliste Warenkorb

Kunsthistorisches Museum Wien

Eckdaten auf einen Blick

  • Art types: wandkunst
  • Location: Wien, Österreich
  • Historical periods:
    • frühe neuzeit
    • renaissance
  • Works on APS: 3
  • Mehr Details anzeigen
  • Featured artists:
    • Peter Paul Rubens
    • Lucas Cranach der Ältere
    • Giorgione
  • Movements: barock
  • Alternate names:
    • Kunsthistorisches Museum Wien
    • KHM
    • []
  • Mediums: öl auf leinwand

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Welcher architektonische Stil prägt das äußere Erscheinungsbild des Kunsthistorischen Museums?
Frage 2:
Welche Dynastie ist am engsten mit der Gründung und dem ursprünglichen Zweck des Kunsthistorischen Museums verbunden?
Frage 3:
Was war die ursprüngliche Intention der Einrichtung des Museums?
Frage 4:
Welche Sammlung ist im Kunsthistorischen Museum besonders bedeutend und erstreckt sich über fünf Jahrtausende?
Frage 5:
Welche künstlerische Bewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wird im Kunsthistorischen Museum in einem speziellen Flügel hervorgehoben?
Frage 6:
Welche berühmte Malerin ist bekannt für ihre Madonnen-Gemälde, die im Kunsthistorischen Museum zu sehen sind?
Frage 7:
Was zeichnet den Grand Staircase des Kunsthistorischen Museums aus?

Ein Palast der Echos: Die Erhaltung des Kunsthistorischen Museums

Schritt durch den prächtigen Eingang des Kunsthistorischen Museums in Wien und Sie werden zurück ins Zeitalter eintauchen, in eine Welt, in der das Echo von kaiserlicher Pracht mit den Pinselstrichen titanischer Künstler verschmilzt. Mehr als nur ein Archiv für Meisterwerke ist diese außergewöhnliche Institution – ein wahrer Palast der Echos – eine immersive Reise durch die Seele europäischer Kultur, ein Zeugnis des Ehrgeizes und der Mäzenatwürde der Habsburger. Gegründet im Jahr 1871 als öffentliche Schauvorstellung ihrer unübertroffenen Sammlungen, hat sich das KHM zu einem pulsierenden kulturellen Zentrum entwickelt – eine nahtlose Verbindung zwischen historischer Bedeutung und zeitgenössiger Auseinandersetzung. Das Gebäude selbst, ein atemberaubendes Beispiel barocker Wiener Architektur, entworfen von Gottfried Semper und Karl Hasenauer, ist nicht nur eine schöne Hülle; es ist eine bewusste Verkörperung der Macht und des Erbes der Dynastie – eine in Stein geätzte Erklärung, die die Schätze widerspiegelt, die sie beherbergt.

Die architektonische Erzählung des KHM ist untrennbar mit seiner künstlerischen Mission verbunden. Die symmetrische Fassade, aus imposantem Sandstein errichtet, strahlt sofort eine klassische Harmonie aus, während der sich erhobene achteckige Dome die Struktur mit königlicher Würde krönt. Im Inneren entfaltet sich eine luxuriös dekorierte Welt – Marmorböden glänzen im Licht prunkvoller Kristallleuchter, Stuckornamente tanzen an den Wänden und Blattgold schimmert in jeder Ecke. Doch hinter dieser opulenten Oberfläche verbirgt sich eine tiefere Absicht: die Demokratisierung des Zugangs zu kaiserlichen Schätzen, ihre Bereitstellung für alle Bürger Wiens. Diese kulturelle Großzügigkeit war revolutionär für ihre Zeit und verwandelte eine private Sammlung in eine öffentliche Ressource und festigte damit die Rolle des Museums als Eckpfeiler der Wiener Identität. Die prächtige Treppe, selbst ein Meisterwerk, geschmückt mit Gemälden von Klimt und seinen Zeitgenossen – ein verlockender Vorgeschmack auf die künstlerischen Reichtümer, die vor uns liegen – dient als kraftvolle Einführung in das weitreichende Sammlungsvorrat des Museums. Die schiere Größe des Gebäudes, kombiniert mit seiner sorgfältigen Ausführung, etabliert sofort einen Eindruck von Ehrfurcht und Demut – ein passendes Vorspiel zur Begegnung mit Werken, die die westliche Kunstgeschichte geprägt haben.

Renaissance-Erleuchtung

Im Bereich der Gemäldegalerie wird man unmittelbar von der Brillanz Raphäls Madonnen beeindruckt, deren serene Anmut und idealisierte Schönheit den Höhepunkt der Hochrenaissancekunst darstellen. In unmittelbarer Nähe bieten Rembrandts Porträts ein ebenso fesselndes Erlebnis, indem sie die Komplexität menschlicher Psyche durch meisterhafte Verwendung von Licht und Schatten einfangen. Die niederländischen Meister – Vermeer mit seinen ruhigen häuslichen Szenen, die Intimität hervorrufen, und Rubens, dessen dynamische Kompositionen Energie und Emotion entfesseln – sind ebenso gut vertreten und bieten Einblicke in die künstlerischen Sensibilitäten der Goldenen Zeit.

Antike Wunder

Über den europäischen Horizont hinaus ist die Sammlung antiker ägyptischer Artefakte des KHM ein wahrhaft beeindruckendes Spektakel. Sarkophage, verziert mit komplizierten Hieroglyphen, bewachen mumifizierte Überreste, imposante Statuen verkörpern göttliche Macht und schimmernde Schmuckstücke aus wertvollen Metallen und Edelsteinen zeugen von der Raffinesse dieser alten Zivilisation. Die schiere Größe und Detailtreue dieser Objekte versetzen die Besucher in eine tiefe Verbindung zu einer Welt, die von Mythologie und Ritual geprägt ist.

Secessionistische Symphonie

Ein dedizierter Flügel widmet sich Wiens pulsierendem künstlerischen Umfeld im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. „Wien 1890–1930“ präsentierte die mutige Experimentierfreude und den innovativen Geist der Wiener Secession – einer Bewegung, die traditionelle Normen herausforderte und den Weg für den Modernismus ebnete. Künstler wie Gustav Klimt, Egon Schiele und Otto Wagner, deren Werke eine wachsende Enttäuschung über etablierte künstlerische Konventionen und den Wunsch nach neuen Ausdrucksformen widerspiegeln, sind prominent vertreten. Das Museum hat sich verpflichtet, sowohl seine permanente Sammlung als auch zeitgenössische Ausstellungen zu präsentieren, um sicherzustellen, dass es weiterhin ein lebendiges kulturelles Zentrum bleibt.

Ein Teppich der Jahrtausende: Meisterwerke europäischer Traditionen

Das Kunsthistorisches Museum geht weit über die Grenzen Europas hinaus. Seine Sammlung antiker ägyptischer Artefakte ist eine der bedeutendsten außerhalb Ägyptens selbst und versetzt Besucher in eine Welt von Göttern, Pharaonen und aufwendigen Ritualen. Sarkophage mit komplizierten Hieroglyphen, imposante Statuen, die göttliche Macht verkörpern, schimmernde Schmuckstücke aus wertvollen Metallen und Edelsteinen sowie sorgfältig erhaltene Papiere – all dies offenbart die Feinheiten dieser alten Zivilisations Überzeugungen über Leben, Tod und das Jenseits. Lucas Cranachs Älteren Porträts, die den Geist der Reformation mit ihren kräftigen Farben und ausdrucksstarken Figuren einfangen, stehen neben Giorgiones rätselhaftem „Junges Mädchen (“Laura”), einem venezianischen Meisterwerk, das weiterhin durch seine subtile Schönheit und ihre rätselhafte Symbolik fesselt. Titians „Gipsy Madonna“ bietet einen weiteren Einblick in die Fülle der Renaissance-Malerei – ein Zeugnis seiner Meisterschaft in Farbe und Komposition. Das Museums Sammlung verkörpert somit die Ambitionen der Habsburger Dynastie – den Wunsch, Kunst aus der ganzen bekannten Welt zu sammeln und zu bewahren.